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Aperitif gefällig?

Wem beim Klang der Worte “Raúl”, “Ballack”, “St. Pauli” und “Betzenberg” noch nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, der sollte vor Beginn der Bundesligasaison entweder die Pawlowsche Hundeschule besuchen oder einfach im unten aufgeführten Video die 89 weltweit besten Tore der abgelaufenen Saison anschauen.

Mein persönlicher Favorit ist Tor Nummer 12, auch der “zweifach kombinierte Rück- und Seitfallzieher” genannt! Wer dort schon mal angekommen ist, kann sich direkt im Anschluss bei Tor 13 darüber wundern, dass ein Mann namens “Rudolf” in der ungarischen Liga kickt. Man stelle sich nur mal ein Treffen zwischen Tante Käthe und dem magyarischen Wunderspieler vor: “Guten Tag, Völler mein Name!” “Tag, Rudolf” “Ach, Rudi reicht doch!”

Bei Tor 52 läuft uns ein alter Bekannter über den Weg, den ich inzwischen eher bei McDonald’s als auf dem Fußballplatz vermutet hätte. Beim Torjubel sieht man übrigens auch kurz, dass ich mit meiner Vermutung nicht völlig daneben lag.

Zudem lässt sich an den Top-Eighty-nine sehr schön erahnen, wie Brasilien bei der WM hätte spielen können, wäre Carlos Dunga nicht auf die absurde Idee gekommen, Neymar einfach zu Hause zu lassen. Gleich dreimal mal ist er mit herrlichen Fummler-Toren zu bestaunen, und man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass seine Tage in der brasilianischen Liga gezählt sein dürften.

Einen deutschen Vertreter gibt es übrigens auch: Kein Geringerer als Super-Top-Mega-Riesen-Star Emmanuel Kontriris schießt sich mit Tor Nummer 65 im Trikot der TuS Koblenz für immer ins Schängelherz.
“Eeeeee lustisch Kowelenzer Schängelsche ich sein, gedaaft met Rhein-, Musselwasser on met Wein…”
(Äh, ja, da habe ich mich wohl ein wenig hinreißen lassen.)

Zuletzt erhellt Tor 89, womit Spanien Weltmeister geworden ist: mit Recht!

Bleibt abschließend nur noch eine Frage: Warum 89 Tore? Ließen sich keine 11 weiteren mehr auftreiben?

Stadion-Wurst - Das Fußball-Blog

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