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Die guten Vorsätze des Kölner Kaders

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Puh!

Der letzte Happen liegt mir ganz schön schwer im Magen. Mir ist, um ehrlich zu sein, ein bisschen übel. Vielleicht war ich wieder zu gierig. Aber ich konnte mich mal wieder kaum bremsen.

Ich bin traurig. Ich bin müde. Ich bin deprimiert. Und wenn ich deprimiert bin, dann esse ich eben. Als Kölner Kader ist mein Dasein ohnehin kein Zuckerschlecken. Deswegen muss ich mich ab und zu selbst aufheitern. Und wenn schon nicht mit Zucker schlecken, dann eben mit einem Häppchen hier und einem Bissen dort.

Man hat es eben nicht leicht als Kölner Kader. Jahr für Jahr kämpfe ich mit Winterdepressionen. Erst wird es tagsüber kaum hell, dann regnet oder schneit es dauernd, und als wäre meine Stimmung nicht schon trüb genug, muss ich mit einem Blick auf die Bundesligatabelle mal wieder feststellen, dass die Vorrunde richtig beschissen gelaufen ist. Man zeige mir einen Bundesligakader, der da grinsend durch die Gegend läuft. Ich kann das nicht.

Und so lege ich mich pünktlich zu Beginn der Winterpause aufs Sofa und fange an zu essen.

Diesmal habe ich allerdings wirklich ordentlich reingehauen. Zu Anfang verschnabulierte ich gleich den dicksten Brocken, Michael Rensing. Dann folgte mit Christian Eichner auch ein großer Happen, bis ich mich etwas zügeln konnte und ein gesundes Sushi-Häppchen aus Japan einschob: Tomoaki Makino. Eigentlich war ich ja da schon satt, aber die Augen waren mal wieder größer als der Magen. Also musste zum Dessert auch noch Slawomir Peszko rein, ein polnischer Nachtisch.

Jetzt ist mir übel. Nicht nur vom Essen, sondern auch vom Anblick meines Spiegelbildes. Ich bin fett. Unförmig. Aufgebläht. 35 Spieler – so viel wiegt kein anderer Bundesligakader.

Ach, ich kann sie schon hören, die Hänseleien der Schlanken und Ranken, wie sie aufreizend hüftwackelnd aus München oder Hoffenheim durch die Gegend stöckeln. “Oh, mein Guter, da hat aber jemand an den Feiertagen ordentlich zugelangt?!” Kein Wunder, dass die beiden so wenig auf den Hüften haben, wenn sie sich das Essen immer gegenseitig wegnehmen. “Für Gustavo bekommst Du Alaba.” Hmm, lecker. Die würde ich auch noch verputzen.

Ich kann das nicht mehr ertragen. Dieser ewige Schlankheitswahn. Da war der Münchner Kader in der Vorrunde bereits so schlank, dass man die Rippen zählen konnte, und dann lassen sie noch Martin Demichelis nach Malaga ziehen. Hmm, Malaga…
Oder der kerngesunde Wunderkader aus Dortmund: Isst nur junges Gemüse, natürlich bevorzugt aus eigenem Anbau, und wenn er sich mal etwas Feines gönnt, dann höchstens ein Sushi-Häppchen aus Japan. Wahrscheinlich hat sein Kagawa-Leckerbissen viel besser geschmeckt als mein Makino-Happen.

In Mainz und Kaiserslautern isst man nur auf Pump und wird die Pfunde im Sommer wieder los. Und auf Schalke und Hamburg greift man zu rabiaten Methoden und schmeißt kurzerhand ein paar Spieler raus. So kann man auch an Gewicht verlieren.

Aber was rede ich: Ich muss den Tatsachen ins Auge sehen! Ich bin zu fett. Das ist ungesund, sowohl für die Harmonie innerhalb des Teams als auch für den Geldbeutel. Ich muss abnehmen, leichter werden. Mit Faryd Mondragon und Marvin Matip konnte ich ja schon ein paar Pfunde loswerden; aber das darf nicht alles sein.

Die Jahreswende ist doch die Zeit der guten Vorsätze. Der Eine gibt das Rauchen auf, der Andere das Trinken. Ich werde im Jahr 2011 abnehmen. Werde mich wieder in Form bringen. Ab jetzt verzichte ich auf die Verlockungen des Transfermarktes und übe mich in Askese. Werde stattdessen noch mehr Pfunde verlieren. Pfunde wie Varvodic und Andrezinho, Salger und Giannoulis, Jajalo und Petit, Chihi und Ishiaku…

Stadion-Wurst - Das Fußball-Blog

3 Portionen Senf

Tünn  on January 4th, 2011

Heijeijei, das klingt mir zu sehr nach Jo-Jo-Effekt und das dann wiederum zu sehr nach Fahrstuhl und das dann wiederum… Oh je, oh je!
Lieber Kader, bevor Du jetzt magersüchtig wirst oder Dich nach jedem Häppchen gleich übergibst: Es kommt nicht (nur)darauf an, wie viel man isst, sondern vor allem, was man ist. Und da hat Dir in der Vergangenheit der Koch so manches schwer Verdauliche serviert. Mal schauen, wie Dir die Breisgauer Küche bekommt. Guten Ap-petit!

Hennes  on January 4th, 2011

Was den polnischen Nachtisch angeht, so bin inzwischen guten Mutes, dass es sich eher um ein Sahnehäppchen als um ein matschiges Éclair handeln könnte.

Slawomir Peszko scheint eine Fähigkeit zu besitzen, die man in Köln lange nicht gesehen hat: Er kann flanken. Beweise? Hier:

http://www.youtube.com/watch?v=b4ZDuGv-Ans

EdwardAlbug  on February 27th, 2017

Nicht alle von der Natur ausgestattet Manner mit einem gro?en Geschlechtsorgan. Es gibt Manner, die mit einem kleinen Penis geboren werden, und aus, dass ihr Leben sind nicht die gleichen wie in der anderen. Es ist das Gefuhl der Zufriedenheit, die Sie wirklich ein echter Vertreter der starke Halfte der Menschheit sind.
Ich selbst konfrontiert mit dem exakt gleichen Problem. Mein Penis war nur zwolf Zentimeter in der Lange. Gro?er Durchmesser, konnte ich auch nicht ruhmen. Aus diesem Grund, mein ganzes Leben lang habe ich schreckliche Komplexe verfolgt. Es war mir peinlich, wenn Freunde in der Sauna nackt. Erreicht, noch bevor der Sommer am Strand schien mir, dass mein kleiner Penis durch das Schmelzen aller Menschen um mich herum zu sehen ist. Diese Komplexe sind nur machte mich verruckt.

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