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Könnte mal jemand den Haussegen wieder gerade rücken?

Arjen Robben trainiert wieder. In Doha schwitzt er mit seinen Teamkollegen unter der nahöstlichen Wüstensonne und macht den Eindruck, als hätte er Spaß an der Arbeit mit Trainer und Mannschaft. Das ist auch ganz gut so, denn wäre er unzufrieden, unmotiviert, ja mehr noch: wechselwillig, so müsste sich sein Berater rasch nach einem neuen Verein für seinen Schützling umschauen. Die Transferperiode im Winter ist kurz. Alles kein Problem, sollte man meinen, denn so ein hochbegabter Flitzer wie Robben dürfte an jeder Ecke einen neuen Arbeitgeber finden. Denkste!

Bei St. Pauli käme der Holländer nämlich schon mal nicht unter. Holger Stanislawski machte jüngst in einem Statement zum Trainingsauftakt deutlich, dass ein Bewerbungsschreiben Robbens gleich in der Mülltonne landen würde:

“Selbst wenn Arjen Robben ‘ne neue Herausforderung suchen würde, würden wir ihn nicht nehmen!” (Video, 2:24)


 

Was ist da denn los? Schaut man sich das Video an, dann verfestigt sich unweigerlich der Eindruck, dass bei St. Pauli der Haussegen gewaltig schief hängt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das liegt nicht an Arjen Robben! Dennoch scheinen sich im Verhältnis zwischen regionaler Presse und Verein ernsthafte Risse aufzutun.

Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei, kaum ist das Gerede von Friede und Freude mit dem letzten Bissen Eierkuchen runtergeschluckt, schon wird wieder vor laufenden Kameras gerangelt und geschubst, gezergelt und gemotzt. Stanislawski sei jedoch hoch angerechnet, dass er seine Kritik an der medialen Berichterstattung ruhig, sachlich und besonnen äußert. Das haben wir auch schon mal anders erlebt:

 

 

Robben machte im Trainingslager der Bayern in Doha übrigens einen hochmotivierten und quirligen Eindruck. Gut möglich, dass sich Stanislawski Anfang Mai 2011 noch ärgern wird, dass er Robben nicht im eigenen Team hat. An diesem Wochenende trifft St. Pauli auf Bayern München.

Stadion-Wurst - Das Fußball-Blog

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