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Mensch Meier!

In der Karnevalszeit ist kein Kalauer zu flach, keine Zote zu niveaulos, kein Gag zu unlustig, um ihn nicht unters Volk zu bringen. Selbst wenn der Witz unbelacht zu versanden droht, dann rettet der Tusch die Pointe vorm schnellen Tod: TÄDÄÄ – TÄDÄÄ – TÄDÄÄ!!!

Leider ist die Karnevalszeit ja jetzt vorbei, der Nubbel ist längst zu Asche zerfallen, die durch alkoholisierte One-Night-Stands zerrütteten Beziehungen sind wieder gekittet (oder gänzlich aufgelöst), und die Fastenzeit bestimmt seit einigen Tagen den Speiseplan. Trotzdem gibt es unter uns noch Menschen, die sich auch nach den jecken Tagen dem Frohsinn verschrieben und es sich zur Aufgabe gemacht haben, unser Zwerchfell zu kitzeln.

Michael Meier, Ex-Manager des 1. FC Köln, ist so ein Jeck, der es nicht lassen kann und uns immer wieder zum Lachen bringt. Meier, der neben Ex-Trainer Zvonimir Soldo mit Eifer daran arbeitete, den Verein in die Zweite Liga zu bringen, spricht heute in der Bild am Sonntag über die erfreuliche Trendwende am Rhein, die unter anderem dadurch stattfinden konnte, weil er selbst nach viel zu langem Zögern der Vereinsspitze seinen Hut nehmen musste.

Und was sagt der alte Jeck?

“Dass die Mannschaft jetzt fleißig Punkte sammelt, ist eine Bestätigung für alle, die das Team zusammengestellt haben. Also ist es auch eine Bestätigung meiner Arbeit. Vor einer objektiven Bewertung meiner Arbeit für den 1. FC Köln brauche ich mich nicht zu fürchten.” (Bild am Sonntag)

Stadion-Wurst - Das Fußball-Blog

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