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	<title>StadionWurst - Das Fussball Blog &#187; Deutschländer</title>
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	<description>Das Fussball Blog - Ein etwas anderer Blick auf Bundesliga, internationalen Fußball und die Geschichten rund um den Rasensport.</description>
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<title>StadionWurst - Das Fussball Blog</title>
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		<title>Heldenverehrung</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorwegzunehmen: Michael Ballack war immer mein Held. Ist noch immer mein Held und wird es wohl auch nach dem Ende dieses Textes bleiben. Denn wir beide, er und ich, sind miteinander verbunden. Zugegeben, klingt sehr esoterisch, schließlich sind wir nicht am selben Tag geboren, stammen aus unterschiedlichen Gegenden, haben uns nie getroffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2205" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><img class="size-full wp-image-2205" title="Held" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2012/02/Held_hanna-b™_flickr.jpg" alt="©hanna b™/flickr" width="160" height="240" /><p class="wp-caption-text">©hanna b™/flickr</p></div>
<p>Um es gleich vorwegzunehmen: Michael Ballack war immer mein Held. Ist noch immer mein Held und wird es wohl auch nach dem Ende dieses Textes bleiben. Denn wir beide, er und ich, sind miteinander verbunden. Zugegeben, klingt sehr esoterisch, schließlich sind wir nicht am selben Tag geboren, stammen aus unterschiedlichen Gegenden, haben uns nie getroffen, und ich kommuniziere auch nicht heimlich mit ihm, nachts, wenn alle schlafen, nur mittels Gedankenkraft. Nein, die Sache ist viel harmloser: In einer Zeit, als es im Studium für mich zahllose wichtigere Dinge als Fußball gab, in einer Zeit, als die deutsche Nationalmannschaft darbend am Boden der sportlichen Bedeutungslosigkeit lag, da kam Michael Ballack und schaffte es, mein Interesse am früher so heiß geliebten Sport wieder zu entfachen. Ohne Michael Ballack, soviel lässt sich ohne Übertreibung behaupten, gäbe es diesen Blog nicht.</p>
<p>Michael Ballack schwang sich Anfang des neuen Jahrtausends auf, den deutschen Fußball durchs dunkle Tal des Misserfolgs zu führen. Er stemmte sich gegen die Ungnade der späten (im Vergleich zur Matthäus-Generation) respektive frühen (im Vergleich zur Götze-Generation) Geburt, die seine Fußballergeneration zu einem Zeitpunkt auf die Bühne des Weltfußballs schickte, als Deutschland längst eine Statistenrolle eingenommen hatte. Während Mehmet Scholl mehr verletzt als spielend durch lockere Sprüche begeisterte, während Sebastian Deisler zu unser aller Bedauern ein uneingelöstes Versprechen blieb, stand Ballack immer seinen Mann.</p>
<p>Mit Titan Kahn im Tor, mit Miroslav Klose im gegnerischen Strafraum und mit Torsten Frings an seiner Seite schaffte es Michael Ballack, dass die EM- und WM-Sommer für mich wieder zu einer eigenen Jahreszeit wurden; dass ich meine Urlaubsplanung auf die Turniere abstimmte; dass ich alle zwei Jahre spätestens ab April damit begann, von Fußball zu träumen; dass ich mich plötzlich wieder zwölf Jahre alt fühlte, den Abstellraum im Haus meiner Eltern in ein eigenes WM-Studio verwandelnd, mit selbstgemalten Plakaten und Landesflaggen an der Wand, mein Gesicht nicht mehr vom Fernseher abwendend, selbst wenn die Partie bloß Irland gegen Ägypten hieß.<span id="more-2201"></span></p>
<p>2002 litt ich mit Michael Ballack, als er im Halbfinale ein entscheidendes Foul beging und im Finale zusehen musste. 2004 ertrug ich mit Ballack alle schlechten Spiele der deutschen Elf. 2006 weinte ich mit ihm nach den späten italienischen Toren in der Verlängerung. 2008 lachte ich über Mario Gomez und schrie, als Ballack den Freistoß ins österreichische Tor drosch. 2010 saß ich live vor dem Fernseher, als Kevin-Prince Boateng von hinten angerauscht kam und spürte den Schmerz des Fouls im eigenen Knöchel.</p>
<p>Einfach war es mit ihm nie; ohne Trauer, Wut und Enttäuschung ging es nicht. Doch vielleicht ist genau das der Grund für meine Begeisterung für den Sportler Ballack. Standen uns Boris Becker oder Dirk Nowitzki nicht stets viel näher als Michael Schumacher, der mit glatten Siegesserien langweilte? Liebte man die einen nicht gerade deswegen, weil sie in ihrer Laufbahn so viele herbe Niederlagen hinnehmen mussten? Weil sie sich stets mit aller Kraft gegen den Misserfolg auflehnten und trotzdem häufig verloren? Weil ihre Siege danach nur umso süßer schmeckten?</p>
<p>Michael Ballack blieb der ganz große Triumph freilich verwehrt. Dieser Status des Unvollendeten lässt mich auch im Spätherbst seiner Karriere kaum ruhen. Nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen prophezeite ich den Sieg der Werkself in der Champions League, hoffte lange auf eine Rückkehr ins Nationalteam für die EM 2012; alles nur, um ihn am Ende eines entscheidenden Spiels endlich einmal lachen zu sehen.</p>
<p>Die zunehmende Lautstärke der Kritik an Michael Ballack blieb mir natürlich nicht verborgen. Schon im Film „Deutschland – Ein Sommermärchen“ wirkte es seltsam, dass sich ausgerechnet der Capitano gegen einen Auftritt auf der Fanmeile in Berlin aussprach. 2008 verwunderte der Streit mit Oliver Bierhoff, und man ahnte bereits, dass es im Team ordentlich rumoren musste, damit sich ein friedliebender Lukas Podolski zur öffentlichen Ohrfeige hinreißen ließ. 2010 spürte man erst die Verunsicherung und dann die Erleichterung in der Nationalelf, als der alte Leitwolf zu Hause bleiben musste. Was folgte, war die öffentliche Posse um Ballacks Rücktritt, deren Ursprünge bis heute ungeklärt sind. Und auch der neuerliche Zwist, den Ballack mit den Verantwortlichen in Leverkusen austrägt, lässt mich ratlos zurück.</p>
<p>Natürlich kann ich von außen nicht beurteilen, ob der so verehrte Sportler außerhalb des Platzes ein Querulant ist, ein sturer Egomane. Die Anzeichen häufen sich &#8211; doch wem soll man glauben? Der Presse, die den lange Zeit einzigen Weltstar im deutschen Fußball häufig wie ein lästiges Ärgernis behandelte? Den vermeintlichen TV-Experten, die erst Ballacks fehlenden Führungswillen, dann seine Alleinherrscher-Attitüde kritisierten? Den Entscheidungsträgern im deutschen Fußball, die in Ballack je nach Bedarf einen torgefährlichen Mittelfeldspieler, den Capitano, einen greisen Frührentner oder den kickenden Heilsbringer sahen?</p>
<p>Man muss wohl bis zum unwiderruflichen Ende von Ballacks Karriere warten, um in den Zeitungen lobende Worte über ihn lesen zu können. Ähnlich wie Thomas Gottschalk, der nach jeder Wetten Dass-Sendung niedergeschrieben wurde, als gäbe es kein Morgen, bis er sich schließlich zum Rückzug entschloss und als Reaktion überschwängliche Huldigung allerorten erntete, bleibt Michael Ballack auch in den letzten Monaten seiner erfolgreichen Laufbahn für die Presse ein Subjekt inniger Hassliebe. Zum Glück bin ich nur ein einfacher Fan. Für mich bleibt er ein Held&#8230;</p>
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		<title>Crash Test Dummies</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopfverletzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Zurzeit findet die Handballeuropameisterschaft in Serbien statt. Wenn man sich die Spiele anschaut, dann ist man immer wieder erstaunt, mit welcher Rücksichtslosigkeit gegenüber der eigenen Gesundheit die Spieler agieren, mit welcher Wucht sie gegenseitig ineinander rauschen und mit welcher Kraft und körperlichen Intensität die Stellungskämpfe am Kreis ausgefochten werden. Schließlich gehört es doch zum Selbstverständnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2188" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/kenstein/2948639488/sizes/s/in/photostream/"><img class="size-full wp-image-2188" title="CrashTestDummy_" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2012/01/CrashTestDummy_flickr_Runs_with_scissors.jpg" alt="©Runs_with_scissors/flickr.com" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">©Runs_with_scissors/flickr.com</p></div>
<p>Zurzeit findet die Handballeuropameisterschaft in Serbien statt. Wenn man sich die Spiele anschaut, dann ist man immer wieder erstaunt, mit welcher Rücksichtslosigkeit gegenüber der eigenen Gesundheit die Spieler agieren, mit welcher Wucht sie gegenseitig ineinander rauschen und mit welcher Kraft und körperlichen Intensität die Stellungskämpfe am Kreis ausgefochten werden. Schließlich gehört es doch zum Selbstverständnis eines Handballers, furchtlos zu sein, stark, robust und tapfer – der Handballer als Ritter der Neuzeit.</p>
<p>Wann immer Vergleiche zwischen Hand- und Fußball angestellt werden, dann huscht einem Spieler wie Abwehrhüne Oliver Roggisch, seines Zeichens mehr moderner Gladiator als Ballzauberer, ein müdes, manchmal gar abschätziges Lächeln über die Lippen. Aus seiner Perspektive ist der gemeine Fußballer eine empfindsame Diva, die bei jedem Zweikampf theatralisch zu Boden geht, sich nach einem Foul achtmal auf dem Rasen überschlägt und beim kleinsten Zwicken im Oberschenkel eine dreiwöchige Pause einlegen muss.</p>
<p>Dass aber auch die Fußballer auf dem Spielfeld zunehmend ohne Rücksicht auf eigene körperliche Verluste agieren, lässt sich in der laufenden Saison gut beobachten. Am Wochenende brach sich der Bremer Sebastian Prödl das Nasenbein, den Schalker Benedikt Höwedes traf es – genauer gesagt: der Kopf des Mitspielers – am Jochbein.</p>
<p>Damit summiert sich die Zahl der bedenklichen Kopfverletzungen auf neun – und wir schreiben erst den 18. Spieltag in der Liga, in den internationalen Wettbewerben sind gerade erst die Gruppenphasen absolviert und die EM im Sommer steht noch gänzlich vor der Tür. Doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt ergibt eine Aufstellung der Verletzungsopfer eine Galerie des Schreckens, die wir zwar niemandem vorenthalten möchten, die aber das vermeintliche Churchill-Zitat „Sport ist Mord“ mit neuem Leben erfüllen dürfte:<span id="more-2186"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1263969.1327306736!/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg" target="_blank">Benedikt Höwedes</a></li>
<li><a href="http://www.n-tv.de/img/48/4808246/O_1000_680_680_Michael-Ballack.jpg" target="_blank">Michael Ballack</a></li>
<li><a href="http://images.laola1.at/Fussball/International/Deutschland/624342_proedl-verletzt_512x288.jpg?1327180900" target="_blank">Sebastian Prödl</a></li>
<li><a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/bu-10-bender3-jpg_23880709_mbqf-1322089666-21193754/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">Lars Bender</a></li>
<li><a href="http://relevant.at/system/galleries/upload/4/5/0/355112/news_6213.jpg" target="_blank">Sebastian Kehl</a></li>
<li><a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/subotic-23666111_mbqf-1320785248-20903996/2,h=343.bild.jpg" target="_blank">Neven Subotic</a></li>
<li><a href="http://mediadb.kicker.de/news/1000/1020/1100/3000/artikel/756833/franz-1314015009_zoom37_crop_800x600_800x600+38+88.jpg" target="_blank">Maik Franz</a></li>
<li><a href="http://www.blog-g.de/images/header/sotos_header.jpg" target="_blank">Sotirios Kyrgiakos</a></li>
<li><a href="http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/teaser_23541363_mbqf-20734572/3,h=343.bild.jpg" target="_blank">Christian Tiffert</a></li>
</ul>
<p>Gibt es Gründe für die auffällige Häufung der Kopfverletzungen? Müssen gar neue Schutzmaßnahmen für die Spieler getroffen werden? Laufen dann bald alle wie Petr Cech oder Cristian Chivu über den Rasen?</p>
<p>Das Spiel hat im Lauf der letzten Jahre sicherlich an Intensität gewonnen, die wiederum der gesteigerten Athletik seiner Protagonisten geschuldet ist. Dabei wachsen die Möglichkeiten, auch noch die letzten körperlichen Kraftreserven auszuschöpfen, mit dem Fortschritt der Trainingsmethodik zwar stetig, doch insgesamt zu langsam, um eine sprunghafte Veränderung von einer Saison zur nächsten zu erklären. Die Mannschaft des BVB spielt 2012 nicht schneller, härter, kraftvoller als der BVB 2011 – wohl aber, als die Mannschaft des BVB 2002.</p>
<p>Ebenso wenig lässt sich eine Zunahme von Härte und Unfairness im Spiel nachweisen. Die Zahl der gelben und roten Karten bewegt sich auf durchschnittlichem Niveau, und die Aktionen, die zu den beschriebenen Verletzungen führten, waren in vielen Fällen unbeabsichtigte Manöver der Gegen-, ja manchmal gar der Mitspieler, ohne bösartige Intention.</p>
<p>Womöglich lässt sich konstatieren, dass die Konsequenz in den Aktionen auf dem Spielfeld zugenommen hat. Wo früher das Bein nicht voll durchgezogen wurde, sei es aus Rücksicht, sei es aus Lässigkeit, da regiert heute das Motto „Nach mir die Sintflut“. Wo früher der Schädel vorsorglich zurückgezogen wurde, sei es aus Feigheit, sei es mit gesundem Menschenverstand, da heißt es heute „Augen zu und durch“. So nimmt es nicht wunder, dass es vermehrt zu Zusammenstößen, Ellbogenchecks und Tritten über der Halskrause kommt. Und dennoch: Auch dieser Erklärungsansatz versagt &#8211; denn wer möchte ernsthaft behaupten, die aktuelle Saison sei intensiver als alle jemals zuvor?</p>
<p>Letztlich bleibt als einzig logisch verbliebene Erklärung ein Bekenntnis zur Unlogik: „Pech gehabt“! Die Verletzungen gehen lediglich aufs Konto von Gevatter Zufall. Wo gestern das Nasenbein standhielt, knackt es heute zweimal, wo gestern der Fallrückzieher vier Zentimeter weiter vorne stattfand, trifft heute der Schuh ins Gesicht. Den in der Folge maskierten, bandagierten und malträtierten Profis hilft das freilich wenig.</p>
<p>Die deutsche Handballnationalmannschaft ist übrigens vor wenigen Stunden aus dem EM-Turnier geflogen. Das Team kämpfte aufopferungsvoll wie immer, mit letztem körperlichem Einsatz. In der Abwehr stand natürlich auch Oliver Roggisch wieder seinen Mann. Er rang mit den polnischen Kreisläufern, warf sich den Rückraumschützen entgegen – jammern hörte man ihn nicht. Er spielte übrigens bereits die zweite Partie in Folge mit gebrochenem Nasenbein. Ohne Schutzmaske.</p>
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		<title>18 provokative Fragen zum Rückrundenauftakt</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1. Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Rückrunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird Mario Gomez den Uralt-Müller-Torrekord knacken?
Kommt man beim BVB nach dem Reus-Millionendeal wieder auf den Geschmack und kauft Nuri Sahin für 25 Millionen?
Wann merken die Spieler von Schalke 04, dass Ralf Rangnick nicht mehr auf der Bank sitzt und stellen das Toreschießen ein?
Glaubt Mike Hanke wirklich, dass er in der nächsten Saison Marco Reus ersetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird Mario Gomez den Uralt-Müller-Torrekord knacken?</p>
<p>Kommt man beim BVB nach dem Reus-Millionendeal wieder auf den Geschmack und kauft Nuri Sahin für 25 Millionen?</p>
<p>Wann merken die Spieler von Schalke 04, dass Ralf Rangnick nicht mehr auf der Bank sitzt und stellen das Toreschießen ein?</p>
<p>Glaubt Mike Hanke wirklich, dass er in der nächsten Saison Marco Reus ersetzen kann?</p>
<p>Findet es bei Werder Bremen eigentlich niemand seltsam, dass Claudio Pizarro die Zukunft des Vereins sein soll?</p>
<p>Verabschiedet sich Michael Ballack mit dem Sensationsmeistertitel 2012 nach Katar?</p>
<p>Fährt Jan Schlaudraff mit zur EM 2012?</p>
<p>Warum wirbt der VFB Stuttgart nicht mit dem Slogan „Wir können alles – nur keinen Spitzenfußball!“</p>
<p>Wie tief muss Hoffenheim noch sinken, damit Dietmar Hopp wieder seine Geldschatulle öffnet?</p>
<p>Verschwinden beim 1. FC Köln nach den Häßler-Millionen in den 90er-Jahren in der nächsten Saison auch die Podolski-Millionen?</p>
<p>Ist Michael Skibbe nicht zu nett für die Berliner Rowdy-Bande um Ebert, Lasogga, Franz und Co?</p>
<p>Gibt es einen Spieler, den Magath noch NICHT verpflichtet hat?</p>
<p>Jubelt Torsten Fink nach dem 18. Unentschieden der Saison auf dem Zaun zur Fankurve, ohne zu realisieren, dass der HSV gerade abgestiegen ist?</p>
<p>Wird Thomas Tuchel nach weiteren 12 Niederlagen in der Rückrunde endlich lernen, ein guter Verlierer zu sein?</p>
<p>Kann Nürnberg auch ohne Pokaltitel absteigen?</p>
<p>Fährt Christian Tiffert mit zu EM 2012?</p>
<p>Werden die Verantwortlichen des FC Augsburg am Ende der Saison das gewagte Ziel „direkter Wiederaufstieg“ ausgeben?</p>
<p>Schießt der SC Freiburg ohne Papiss Demba Cissé überhaupt noch ein Tor?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zündeln gefährdet ihre Gesundheit!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 23:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Krawalle]]></category>
		<category><![CDATA[Pyros]]></category>
		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin stolz, Mitglied eines Klubs zu sein, dessen Fundament die Ablehnung von Gewalt ist&#8221;! St. Pauli Präsident Stefan Orth hielt bei der Mitgliederversammlung am 14. November des Hamburger Stadtteilclubs ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Gewalt. Unter dem Eindruck des überstandenen Hass-Derbys gegen Hansa Rostock, bei dem St. Pauli-Fans von den gegnerischen Fans mit Feuerwerkskörpern beschossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2116" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tomascaspers/820555265/sizes/s/in/photostream/"><img class="size-full wp-image-2116" title="Bengalos" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/12/Bengalos_Thomas_Caspers.jpg" alt="© Tomas Caspers/Flickr.com" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">© Tomas Caspers/Flickr.com</p></div>
<p>&#8220;Ich bin stolz, Mitglied eines Klubs zu sein, dessen Fundament die Ablehnung von Gewalt ist&#8221;! St. Pauli Präsident Stefan Orth hielt bei der Mitgliederversammlung am 14. November des Hamburger Stadtteilclubs ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Gewalt. Unter dem Eindruck des überstandenen Hass-Derbys gegen Hansa Rostock, bei dem St. Pauli-Fans von den gegnerischen Fans mit Feuerwerkskörpern beschossen worden waren, rechnete er mit der Gewalt im Fußball ab: &#8220;Und ich bin glücklich darüber, dass bei uns nicht geklatscht wird, wenn die Fans des anderen Teams mit Raketen beschossen werden.&#8221;</p>
<p>Nicht nur die offenen Worte des Präsidenten positionieren St. Pauli auf der richtigen Seite im Kampf gegen Gewalt, gegen illegale Pyrotechnik und hasserfüllte Ausschreitungen in Deutschlands Stadien. Auch Aktionen wie jene vom vergangenen Wochenende nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden unterfüttern das positive Image des Vereins. So lesen wir im aktuellen Kicker, dass Dynamo Dresden, des Krawalls durch die eigenen Fans längst überdrüssig, auf sein Kontingent an Auswärtskarten verzichtet hatte. Die Partie in Hamburg wurde prompt nicht mehr als Risikospiel eingestuft und damit der Alkoholausschank freigegeben. Die St. Paulianer – dankbare Suffköppe, die sie sind &#8211; ließen von den dadurch erzielten Mehreinnahmen 6500 € dem Fanprojekt von Dynamo Dresden zukommen. Eine respektable Geste.</p>
<p>Dennoch, man ahnt es schon, ist auch im Kiez nicht alles eitel Sonnenschein. So wurde ich dank der Sportschau vom 13. Spieltag Zeuge, wie die Spieler des FC St. Pauli nach ihrem Auswärtssieg gegen den Erzfeind Hansa Rostock mit den mitgereisten Fans feierten. Eine improvisierte Welle vor der Kurve, kollektives Winken, Lachen, Jubeln, dann zündet ein Fan einen Feuerwerkskörper, kollektives Winken, Lachen, Jubeln, die Spieler drehen ab, unterhalten sich über Spielszenen oder Kochrezepte, und niemand, aber auch niemand stört sich am zündelnden Anhänger.<br />
<span id="more-2109"></span><br />
Nun werden viele so genannte Ultras angesichts dieser Szene wieder mit ihrer Verharmlosung von Pyros kommen, aber auf diese Diskussion lasse ich mich gar nicht erst ein. Die Gesundheitsgefährdung von Passivrauchern ist inzwischen gesellschaftlich anerkannt und niemand würde heutzutage noch dulden, dass jemand in einer Nichtraucherkneipe einen Glimmstengel anzündet – der Aufschrei wäre groß, der rauchende Gast hingegen rasch vor der Tür.</p>
<p>Die Gesundheitsgefährdung von Passivpyrotechnikern ist durch ihre Unmittelbarkeit eigentlich noch viel einleuchtender. Die Gefahr entsteht immer dann, sobald Pyros und Feuerwerkskörper auf engstem Raum mit einer Menschenmenge in Berührung kommen, was im Fanblock ja kein allzu gewagtes Szenario ist. Daher mag die Gesundheitsgefährdung Dritter vielleicht nur bestreiten, wer die abgeschossenen Raketen zu häufig gegen den eigenen Schädel hat knallen lassen. Doch von der sozialen Sanktionierung sind wir weiter entfernt als die Raketen fliegen können. Im Fanblock bleibt der Aufschrei aus, der zündelnde Gast darf in Ruhe weiter sein Rauchwerk in die Gesichter Unbeteiligter halten.</p>
<p>Die beschriebene Szene vom St. Pauli-Spiel ist Ausdruck jener mangelhaften Sensibilisierung, was verbotenes Krawalltum, getarnt als folkloristisches Fantum, angeht. Wie kann es sein, dass kein Spieler von St. Pauli erregt an den Zaun trat, um den Urheber von Rauch und Blendwerk zur Rechenschaft zu ziehen? Wo blieb der Einspruch des Spielführers? Warum herrschte unbeteiligte Gleichgültigkeit?</p>
<p>Um die allgegenwärtig aufkommende Gewalt in den Stadien im Keim zu ersticken, braucht es klare Grenzziehungen und harte Sanktionen, aber vor allem: eine gesellschaftliche Sensibilisierung. Jeder an einer Fußballpartie Beteiligte ist mit seiner eigenen Zivilcourage verantwortlich für das friedliche Funktionieren einer solchen Massenveranstaltung. Fans müssen Fans zur Rechenschaft ziehen, die Grenzen überschreiten und Regeln brechen. Wenn am Würstchenstand 2,50 € geklaut werden, dann regen sich alle auf und laufen dem Dieb hinterher. Diebstahl, pfui, das ist verboten. Wer aber ein Feuerzeug in Richtung Schiedsrichter wirft, erntet oft nur zustimmendes Gelächter. Wer sein Bengalo entfacht, ist sich des Respekts der Ultra-Fanszene sicher.</p>
<p>Auch die Spieler müssen endlich einsehen, dass sie nicht nur die Aufgabe haben, Tore zu schießen, sondern couragiert ihre gesellschaftliche Position zu nutzen haben. Wenn Lukas Podolski mit der Armbinde der häufig randalierenden Ultra-Gruppe „Die wilde Horde“ herumläuft, dann untergräbt er das Fundament eines gesellschaftlichen Systems, das Regeln und Verbote braucht, damit das Gemeinwesen funktioniert. Da reicht es dann auch nicht, sich nach tumultartigen Risikospielen vor den Kameras zu positionieren und sein Bedauern auszudrücken. Den Worten müssen Taten folgen: Wenn Spieler, wie in Rostock geschehen, unmittelbar und in geradezu intimer Atmosphäre eine Grenzüberschreitung beobachten, dann müssen sie einschreiten und müssen jenen, die sich als Wochenend-Outlaws gerieren und montags an der roten Fußgängerampel stehen bleiben, deutlich machen, was sie von solchen Aktionen halten: Zieh den Schal aus! Du kannst ab jetzt zu Hause bleiben! Du bist nicht unser Fan!</p>
<p>Ein Hoffnungsschimmer kam am Wochenende aus dem Signal-Iduna-Park zu Dortmund, genauer gesagt: aus dem Schalker Fanblock. Dort hatte es sich der Vorstandsvorsitzende Clemens Tönnies <span style="text-decoration: line-through;">Josef Schnusenberg</span> gemütlich gemacht, als Fans sich bemüßigt fühlten, der nicht existenten Spielfreude des eigenen Teams mit bengalischer Freude auf den Rängen zu begegnen. Tönnies <span style="text-decoration: line-through;">Schnusenberg</span>, ein Mann klarer Worte, ließ sich nicht lange bitten und machte den Krawallbrüdern lautstark klar, dass er ihre Freude nicht teilte. Mit seinem Handy fotografierte er die Tatverdächtigten und leitete das Bild an den Sicherheitsdienst weiter. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Ihr mich tretet, trete ich zurück!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Overath]]></category>

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		<description><![CDATA[Er haut einfach feige ab.
Er zieht sich leise zurück.
Er klebte zu lange an seinem Sessel.
Er hat stets gekämpft und nicht gleich aufgegeben.
Er hat alle überrascht und hinterlässt Chaos im Verein.
Er übergibt einen sportlich wohlgeordneten Verein im Mittelfeld der Tabelle an seinen Nachfolger.
Er war zu sensibel.
Er war empathisch und feinfühlig.
Er war beratungsresistent.
Er hat konsequent seinen Stil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er haut einfach feige ab.</p>
<p>Er zieht sich leise zurück.</p>
<p>Er klebte zu lange an seinem Sessel.</p>
<p>Er hat stets gekämpft und nicht gleich aufgegeben.</p>
<p>Er hat alle überrascht und hinterlässt Chaos im Verein.</p>
<p>Er übergibt einen sportlich wohlgeordneten Verein im Mittelfeld der Tabelle an seinen Nachfolger.</p>
<p>Er war zu sensibel.</p>
<p>Er war empathisch und feinfühlig.</p>
<p>Er war beratungsresistent.</p>
<p>Er hat konsequent seinen Stil durchgezogen.</p>
<p>Er konnte mit Kritik nie umgehen.</p>
<p>Er hat sich nie beirren lassen.</p>
<p>Er hat wirtschaftlich viel bewegt &#8211; teure Spielertransfers eingefädelt und ca. 30 Millionen Schulden gemacht.</p>
<p>Er hat wirtschaftlich viel bewegt &#8211; teure Spielertransfers eingefädelt &amp; neue Sponsoren gefunden.</p>
<p>Er war schon früher der einzig wahre Regisseur im deutschen Fußball.</p>
<p>Er war nie so gut wie Günter Netzer.</p>
<p>Er hat Podolski an die Bayern verscherbelt &#8211; für nur 10 Millionen €.</p>
<p>Er hat Podolski von den Bayern zurückgeholt &#8211; für nur 10 Millionen €.</p>
<p>Er hat Stale Solbakken verpflichtet.</p>
<p>Er hat Zvonimir Soldo verpflichtet.</p>
<p>Er stärkte Michael Meier viel zu lange den Rücken.</p>
<p>Er hat Frank Schaefer nie genug den Rücken gestärkt.</p>
<p>Er war die kölsche Lichtgestalt.</p>
<p>Er hat für mehr Schatten als Licht gesorgt.</p>
<p>Er hat fast 40.000 neue Mitglieder angelockt.</p>
<p>Er hat die Mitglieder derart verärgert, dass sie dem Vorstand 2010 die Entlastung versagten.</p>
<p>Er ist aufgestiegen.</p>
<p>Er ist abgestiegen.</p>
<p>Er ist aufgestiegen.</p>
<p>Er hat acht Trainer verschlissen.</p>
<p>Er hat viel von sich und anderen verlangt.</p>
<p>Er hat sich in Krisenzeiten versteckt.</p>
<p>Er war keiner, der sich immer in den Mittelpunkt rücken musste.</p>
<p>Er war zu schwach, um zu führen.</p>
<p>Er war stark genug, um andere führen zu lassen.</p>
<p>Ach, verpfeif&#8217; Dich einfach!</p>
<p>Ach, mach et joot!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Always change a winning team!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[1899 Hoffenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Stanislawski]]></category>
		<category><![CDATA[Stale Solbakken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in jeder Saison so tippe ich auch in der aktuellen Spielzeit bei einer Bundesligatipprunde mit. Seit wenigen Monaten weiß die Plattform meiner Tippliste &#8211; www.kicktipp.de &#8211; mit einigen interessanten, auf den individuellen Tipper heruntergebrochenen Statistiken aufzuwarten. Dort lässt sich beispielsweise erkennen, dass ich bei Tipps auf Partien, bei denen der 1. FC Köln beteiligt war, genauso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jeder Saison so tippe ich auch in der aktuellen Spielzeit bei einer Bundesligatipprunde mit. Seit wenigen Monaten weiß die Plattform meiner Tippliste &#8211; www.kicktipp.de &#8211; mit einigen interessanten, auf den individuellen Tipper heruntergebrochenen Statistiken aufzuwarten. Dort lässt sich beispielsweise erkennen, dass ich bei Tipps auf Partien, bei denen der 1. FC Köln beteiligt war, genauso viele Punkte gewinnen konnte, wie bei jenen Matches, bei denen der FC Bayern München mitmachte. Das erstaunt! Schließlich überzeugte der eine Verein mit großer Beständigkeit und fuhr Sieg um Sieg ein, während der andere Club gerade in der Unbeständigkeit Konstanz bewies.</p>
<p>Doch vielleicht ist genau das des Rätsels Lösung: Als langjähriger Wegbegleiter des 1. FC Köln weiß ich inzwischen, dass auf seine Unbeständigkeit Verlass ist, dass die extremen Formschwankungen innerhalb einer Saison zur Normalität gehören, und dass es mal rauf, mal runter geht, mal hoch auf den Qualitätsgipfel und mal nach unten ins Niveautal, aber niemals gibt es ein Verharren auf Normalnull.</p>
<p>Auch in der aktuellen Saison ließ sich mit einer Prognose auf den FC-Zickzackkurs kräftig punkten. Der Saisonstart verlief schlecht, die Mannschaft stand schon nach drei Spieltagen enorm unter Druck. Am vierten Spieltag errang sie dennoch in Hamburg einen 4:3-Sieg beim HSV, nach einem 3:2-Rückstand. Wer jetzt gedacht hatte, mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken ließe sich auch zu Hause gegen Nürnberg punkten, sah sich am folgenden Wochenende getäuscht; man verlor zu Hause 1:2. Wieder stand die Mannschaft unter Druck, wieder folgte die Reaktion, mit einem herausragenden 4:1 in Leverkusen. Gegen Hoffenheim gelang dann &#8211; ungewöhnlich genug &#8211; der zweite Sieg in Folge. Plötzlich lud die Tabelle wieder zum Träumen ein: </p>
<p>Noch ein Sieg, und man würde an die Tür der erweiterten Spitzengruppe klopfen. Noch ein weiterer Erfolg, und man könnte den Abstiegskampf vielleicht für ein paar Wochen hinter sich lassen. Was kam? Ein desaströser Auftritt gegen Berlin und eine 0:3-Niederlage. Im Anschluss an den folgenden Hannover-Sieg das gleiche Spiel. Mit einem Erfolg in Dortmund &#8211; vermessen genug &#8211; könnte man mit dem Deutschen Meister punktemäßig gleichziehen, sich im oberen Mittelfeld etablieren. Was kam? Ein albtraumhaftes Desaster, 86 Minuten ohne Torschuss, ein 0:5 gegen den BVB.<br />
<span id="more-2036"></span><br />
Wer nun behauptet, die Kölner Mannschaft habe keinen wankelmütigen Charakter, dem ist nicht zu helfen. Doch worin liegt die Unbeständigkeit begründet, und mehr noch, was kann man dagegen tun? Trainer Solbakken selbst hat das Problem zwar erkannt, wirkt angesichts des repetitiven Charakters von Triumph und Blamage allerdings ratlos:</p>
<blockquote><p>Es heißt: Köln kann jeden schlagen, aber auch solche Spiele abliefern &#8211; das ist hier normal. Aber das darf nicht normal sein! Quelle: <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/559696/artikel_solbakken-raetselt-und-spielt-russisches-roulette.html#omfeaturednews" target="_blank">Kicker.de</a></p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte er nach Siegen einfach die gesamte Startelf austauschen. Leider hat Köln momentan ein überbordendes Verletzungspech, so dass dieser nicht ganz ernstgemeinte Vorschlag gar nicht umzusetzen wäre.</p>
<p>Aber was geht in den Köpfen der Kölner Spieler vor, sobald ein Post-Sieg-Match ansteht? Ist es übetriebene Lässigkeit, nach dem Motto &#8220;Wer zu Hause gegen Hannover gewinnt, schafft den Sieg auswärts beim Deutschen Meister locker und mit links!&#8221;? Ist es zufriedene Genügsamkeit im Sinne von &#8220;Solange wir nicht auf Platz 17 der Tabelle stehen, ist doch alles in Butter!&#8221;? Ist es mangelnder Ehrgeiz à la &#8220;Erfolg wird überschätzt &#8211; kommt er heute nicht, kommt er morgen!&#8221;?</p>
<p>Die Mannschaft, so viel steht für mich jedenfalls fest, hat ein massives mentales Problem. Wer sich gegen Berlin nach drei Toren in der ersten Halbzeit aufgibt, danach Besserung verspricht und schon im übernächsten Spiel das gleiche Phlegma, die gleiche depressive Gleichgültigkeit an den Tag legt, der gehört zumindest ordentlich durchgeschüttelt.</p>
<p>Ich hatte für die zweite Pokalrunde übrigens auf Hoffenheim gesetzt &#8211; entgegen Kölns Auf-und-ab-Serie. Das liegt aber mehr an Hoffenheims Trainer Stanislawksi, dem ich so viel Sachverstand zutraue, dass er nicht innerhalb kürzester Zeit zweimal gegen dasselbe Team verliert. Die meisten Punkte in dieser Saison habe ich bislang übrigens mit meinen Tipps auf Hoffenheim gewonnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Herrschaft der Hundert Tage</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/09/die-herrschaft-der-hundert-tage/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fazit]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon]]></category>

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		<description><![CDATA[Tritt eine neu gewählte Regierung ihren Staatsdienst an, so bleiben ihr traditionell 100 Tage Zeit, bis politische Beobachter, Kommentatoren, die Presse und das Volk ein erstes, kritisches Zwischenfazit ziehen. In den USA wird diese Tradition seit den Tagen der Großen Depression unter Franklin D. Roosevelt zelebriert. Fünf Tage nach Amtsantritt versammelte FDR den US-Kongress zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1445" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.photocase.de/foto/138680-stock-photo-mann-gruen-sport-spielen-fussball-gesundheit"><img class="size-full wp-image-1445" title="Koenig_Fussball" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/01/Koenig_Fussball_web.jpg" alt="© mathias the dread" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© mathias the dread</p></div>
<p>Tritt eine neu gewählte Regierung ihren Staatsdienst an, so bleiben ihr traditionell 100 Tage Zeit, bis politische Beobachter, Kommentatoren, die Presse und das Volk ein erstes, kritisches Zwischenfazit ziehen. In den USA wird diese Tradition seit den Tagen der Großen Depression unter Franklin D. Roosevelt zelebriert. Fünf Tage nach Amtsantritt versammelte FDR den US-Kongress zu einer mammutösen Sitzung, die 100 Tage andauern und an deren Ende das Basispaket des New Deals  geschnürt sein sollte.</p>
<p>Der Ursprung der symbolischen Aufladung der Hundert-Tage-Spanne liegt jedoch noch viel weiter in der Vergangenheit. 1815 kehrte Napoleon Bonaparte aus seinem Exil auf Elba zurück, um die Macht in Frankreich wieder an sich zu reißen und die Quadrupelallianz aus Russland, Großbritannien, Preußen und Österreich vernichtend zu schlagen.  Dass daraus nichts wurde, weiß man spätestens seit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KTQwZ7mULGU" target="_blank">Grand Prix 1974</a>. So blieb er bis zu seiner Niederlage bei Waterloo gerade einmal 136 Tage auf dem Thron, bis er wieder reif für die Insel war.</p>
<p>Im historischen Rückblick wurde seine Interimstätigkeit als Schrecken Europas dann zur „Herrschaft der Hundert Tage“ verkürzt – man ist schließlich Historiker und kein Buchhalter, mag sich der eine oder andere gedacht haben und da zählt ein schöner Titel eben manchmal auch mehr als penible Exaktheit. Nichtsdestoweniger hält man es bis heute für eine gute Idee, die zur Herrschaft demokratisch legitimierten Entscheidungsköppe nach einhundert Tagen mal so richtig auf Herz und Nieren zu prüfen.</p>
<p>Da man hierzulande gerne vom König Fußball spricht, der zepterschwingend die Freizeit von Millionen Bundesbürgern beherrscht, ist es an dieser Stelle also keineswegs unpassend, auch die laufende Amtszeit jenes runden Monarchen einem kritischen Check zu unterziehen. Die Tatsache, dass die aktuelle Saison statt seit 100 lediglich erst seit 53 Tagen währt, darf einerseits in der Tradition historischer Schlamperei gesehen werden und ist andererseits Ausdruck meiner Unfähigkeit, noch weitere 47 Tage mit einem Zwischenfazit zu warten.<br />
<span id="more-1984"></span><br />
Werfen wir also einen Blick auf die Tabelle nach dem siebten Spieltag: Wir sehen an deren Spitze wiedererstarkte Bayern, die durch Jupp Heynckes ihre verloren geglaubte Stabilität zurückgewonnen haben. Ein wenig verblüfft die reibungslose Wiederkehr des Rekordmeisters an die Spitze des Tableaus. Weit unerwarteter gestaltet sich jedoch das Verfolgerfeld: Werder Bremen trotzt mit Thomas Schaaf, der schon zu Napoleons „Herrschaft der Hundert Tage“ auf der Bank im Weserstadion gesessen haben dürfte, eisern den Regeln des Fußballgeschäfts. Die vermurkste letzte Saison hat Schaaf nicht den Job, sondern ein müdes Lächeln gekostet. Plötzlich rackern die Sorgenkinder von gestern (Marin, Hunt und Arnautovic) wie Musterschüler von heute und gewinnen Spiel um Spiel.</p>
<p>Borussia Mönchengladbach hingegen darf sich große Hoffnungen auf den inoffiziellen (und nur hier vergebenen) Titel „Most Improved Team“ machen. Überzeugend landete der letztjährige Relegationsteilnehmer bislang seine fünf Siege und scheint über die nötige Substanz zu verfügen, nicht nur die Überraschungsmannschaft der Stunde, sondern auch der Saison zu werden.</p>
<p>Interessant ist auch der Blick in die Vergangenheit, der uns verrät, dass die jetzige Spitzentroika in der letzten Saison nach sieben Spieltagen auf den Plätzen 12, 13 und 15 lag.</p>
<p>Hinter dem Trio entfaltet sich ein bräsig breites Mittelfeld, das von Platz 4 (Hoffenheim) bis Platz 13 (Wolfsburg) reicht. Hannover 96 beweist, dass die gute Platzierung 2010/11 kein One-Hit-Wonder war, und dass Mirko Slomka einen soliden Kader mit einem klaren Spielsystem ausgestattet hat, das diesen stets – auch ohne Spitzenkraft Ya Konan – zu einem unangenehmen Gegner für andere Teams werden lässt. Der BVB ringt derweil mit der Plattitüde „Nach oben kommen ist leicht, oben bleiben ist schwer!“, weiß aber trotz durchschnittlicher Punkteausbeute spielerisch meist zu überzeugen. Nach sieben Spieltagen ist jedoch auch klar, dass Gündogan die Schuhe von Vorgänger Sahin noch nicht ausfüllen kann und dass sich der 19-jährige Mario Götze inzwischen zu einem unverzichtbaren Baustein in Klopps System gemausert hat.</p>
<p>In Stuttgart und auf Schalke dürfte man mit Blick auf den 7. Spieltag 2010/11, als man in der Tabelle die letzten beiden Plätze belegte, mit dem diesjährigen Saisonstart einigermaßen zufrieden sein. Eine klare Prognose für den weiteren Saisonverlauf lässt sich jedoch ebenso schwer treffen wie für alle anderen Mannschaften im Tabellenmittelfeld. Leverkusen hat bislang enttäuscht, schöpft zu wenig aus seinem Potential, wird aber in der Tendenz weiter nach oben klettern, Hoffenheim überzeugt, zeigt sich jedoch wenig konstant, Nürnberg dürfte weder mit dem Abstieg noch mit den Europa League-Plätzen etwas zu tun haben, und der 1. FC Köln pendelt wie immer zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Euphoriegipfel und Jammertal. Die Leistungen der Domstädter dürften auch in der laufenden Saison derart schwankend ausfallen, dass Fans und Umfeld mal von der Champions League träumen, mal vor dem Abstieg zittern.</p>
<p>Im Tabellenkeller dürfte es am Saisonende für jene Mannschaften ungemütlich werden, die sich nach dem siebten Spieltag bereits dort befinden. Kaiserslautern, Freiburg, Augsburg werden voraussichtlich um die rote Laterne kämpfen. Auch für Mainz 05, den HSV, Hertha BSC Berlin und den VfL Wolfsburg wird die aktuelle Spielzeit wahrscheinlich vom Kampf ums Erstligaüberleben geprägt sein; womöglich ergänzt von einem Club derer, die sich lange Zeit im sicheren Mittelfeld wähnt und dann doch vom Sog des Niedergangs erfasst werden könnte (Köln, Schalke).</p>
<p>Das Zwischenfazit ist also klar: 53 Tage reichen nicht aus, um eine Saison zu bewerten. Dennoch lässt sich schon jetzt der Trend erkennen, dass die verrückte letztjährige Saison keine Wiederholung finden wird. Der Topfavorit hat sich rasch an der Tabellenspitze festgesetzt, während die Abstiegskandidaten rasant nach unten gespült wurden. Einzig Gladbach und der HSV wissen momentan zu überraschen, die einen positiv, die anderen negativ.</p>
<p>Weitere Überraschungen werden im Verlauf der nächsten Wochen folgen. Vielleicht macht es also doch Sinn, sich 100 Tage bis zum ersten Fazit zu gedulden. In unserem Fall ist es gar noch sinnvoller, sich dem Primat der Geschichte zu unterwerfen und die vollen 136 Tage, die Napoleons Herrschaft damals dauerte, bis zur Zwischenbilanz zu warten: Dann geht die Bundesliga in die Winterpause, mit einem Herbstmeister an der Tabellenspitze.</p>
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		<title>Jürgen Hingsen der Bundesliga</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/12]]></category>
		<category><![CDATA[Stale Solbakken]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Jürgen Hingsen dauerten die olympischen Spiele 1988 nur wenige Minuten. Im Auftaktwettbewerb der Zehnkämpfer, dem 100m-Lauf, leistete sich der deutsche Medaillenkandidat drei Fehlstarts und wurde disqualifiziert. Erst bei der späteren Videoanalyse kam heraus, dass sich der übermotivierte, mit Adrenalin vollgepumpte Sportler sogar deren vier erlaubt hatte.
Eine Videoanalyse ist nicht nötig, um festzustellen, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1937" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tomascaspers/2946007459/sizes/s/in/pool-86307379@N00/"><img class="size-full wp-image-1937" title="FC_Wurst_" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/08/FC_Wurst_Thomas_Caspers.jpg" alt="© Thomas Caspers" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">© Thomas Caspers</p></div>
<p>Für <a href="http://www.ard.ndr.de/peking2008/geschichte/1988/wasmachteigentlich22.html" target="_blank">Jürgen Hingsen</a> dauerten die olympischen Spiele 1988 nur wenige Minuten. Im Auftaktwettbewerb der Zehnkämpfer, dem 100m-Lauf, leistete sich der deutsche Medaillenkandidat drei Fehlstarts und wurde disqualifiziert. Erst bei der späteren Videoanalyse kam heraus, dass sich der übermotivierte, mit Adrenalin vollgepumpte Sportler sogar deren vier erlaubt hatte.</p>
<p>Eine Videoanalyse ist nicht nötig, um festzustellen, dass der 1. FC Köln der Jürgen Hingsen der Bundesliag ist. Das 0:3 gegen den VfL Wolfsburg vom vergangenen Samstag ist die vierte Auftaktniederlage seit 2008/09 und damit der vierte Fehlstart in eine Saison.</p>
<p>Mit viel Hoffnung hatte man auch diesmal wieder &#8211; ähnlich wie damals Jürgen Hingsen &#8211; im Startblock gestanden. Ein neuer, innovativer, auf dem Markt äußerst begehrter Trainer, eine intakte Mannschaft mit qualitativ überzeugendem Kader, vielversprechende Saisonprognosen von Platz 6 bis 9 und ein vermeintlich zerstrittener und kriselnder Auftaktgegner schienen die richtigen Zutaten für einen appetitlichen Heimsieg zum Start der neuen Saison zu sein.</p>
<p>Doch seit Samstag ist mal wieder jeglicher Optimismus Makulatur.</p>
<p>Das Team zeigte sich, vor allem in der ersten Spielhälfte, völlig verunsichert, mitunter gar ängstlich. Die vom Trainer favorisierten <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/556044/artikel_solbakken_warum-sein-konzept-noch-nicht-greift.html" target="_blank">taktischen Vorgaben</a> scheinen auf den ersten Blick zu kompliziert, und die Spieler wirken heillos überfordert. Gerade in Phasen der Unsicherheit hilft es individuell schwächer besetzen Teams, sich an einer stabilen, leicht verständlichen Grundordnung zu orientieren. Bei Köln ließ sich hingegen der Eindruck gewinnen, als taumelten die Spieler ohne Orientierung hilflos durch Raum und Zeit.</p>
<p>Der vor dem Saisonstart so gepriesene Kader scheint zu dünn besetzt. Die erste Elf mag qualitativ überzeugen, potentiell auch die Bankalternativen im Offensivbereich. Doch die Personalie Kevin Pezzoni hat am Samstag eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die Abwehr über keine adäquate Backup-Lösung verfügt.</p>
<p>Von der erhofften Offensivkraft war gegen Wolfsburg ebenfalls nichts zu sehen. Lukas Podolskis Leistung mag zwar nicht zwingend mit der leidigen Kapitänsfrage korrelieren, doch wenn ein Trainer ohne Not ein solch heißes Eisen anfasst, dann darf er sich nicht verbrennen &#8211; seit dem 0:3 läuft Solbakken jedoch mit unübersehbaren Brandblasen durch die Gegend. Dass er sich im Gegenzug schützend vor die Mannschaft stellt und sich die Schuld an der Niederlage ganz alleine aufbürdet, mag zwar ehrenvoll erscheinen, ist jedoch am ersten Spieltag einer Saison überzogen. Wie gedenkt er denn zu reagieren, wenn auch nach drei Spieltagen 0 Punkte auf dem Konto stehen?</p>
<p>Die nächste Partie gegen Schalke 04 hat &#8211; bereits am zweiten Spieltag &#8211; wegweisenden Charakter. Die Schalker, ebenfalls mit einer Niederlage gestartet, werden dem 1. FC Köln im eigenen Stadion alles abverlangen und einen heißen Fight liefern. Man wird sehen, ob die Kölner dem Druck standhalten können und die Herausforderung annehmen.</p>
<p>Jürgen Hingsen hatte nach seinen vier Fehlstarts keine Möglichkeit mehr, seine Fehlleistung zu korrigieren. Der FC hat hingegen noch 33 Spieltage Zeit, die Auftaktniederlage vergessen zu machen und alte Hoffnung wiederzubeleben.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bundesliga-Stöckchen 2011/12</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/07/bundesliga-stockchen-201112/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 16:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/12]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Na los, hol&#8217;s Stöckchen, jaaa, fein, braver Junge!
Wo kommt&#8217;s her?
Von Frau Pleitegeier Pleitegeiger, den Duselbayern, vom Spielfeldrand und von Ned, dann lag das Stöckchen da so rum, und jetzt habe ich es!
Dein Verein heißt:
1. FC Köln
Wie lautet das offizielle Saisonziel, sofern es bekannt ist?
Volker Finke sagte neulich im Fernsehen, dass der Verein gefühlte 80% der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1909" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.photocase.de/foto/132862-stock-photo-baum-tier-wiese-holz-hund-gebiss"><img class="size-full wp-image-1909" title="Stoeckchen" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/07/Stoeckchen_Neilpryde_pc_web.jpg" alt="© Neilpryde" width="200" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">© Neilpryde</p></div>
<p>Na los, hol&#8217;s Stöckchen, jaaa, fein, braver Junge!<br />
Wo kommt&#8217;s her?</p>
<p>Von Frau <span style="text-decoration: line-through;">Pleitegeier </span><a href="http://www.pleitegeiger.de/archives/5520" target="_blank">Pleitegeiger</a>, den <a href="http://www.duselbayern.de/26072011/bundesliga-stockchen-201112/" target="_blank">Duselbayern</a>, vom <a href="http://www.spielfeldrand-magazin.de/2011/07/26/bundesliga-stockchen-sommer-2011/" target="_blank">Spielfeldrand</a> und von <a href="http://www.nedsblog.de/?p=3852" target="_blank">Ned</a>, dann lag das Stöckchen da so rum, und jetzt habe ich es!</p>
<p><strong>Dein Verein heißt:</strong><br />
1. FC Köln</p>
<p><strong>Wie lautet das offizielle Saisonziel, sofern es bekannt ist?</strong><br />
Volker Finke sagte neulich im Fernsehen, dass der Verein gefühlte 80% der letzten Saison gegen den Abstieg gespielt habe. In der kommenden Saison wolle man den Wert auf 50% reduzieren.</p>
<p><strong>Wie lautet DEIN Saisonziel für Deinen Verein oder Deine Vereine?</strong><br />
Ich stimme Herrn Finke zu, allerdings mit geänderten Zahlen:</p>
<p>2010/11: 98%</p>
<p>2011/12: 90%</p>
<p>Man wird bescheiden&#8230;</p>
<p><strong>Welchen Spieler hätte Deine Mannschaft in der Pause lieber nicht abgegeben?</strong><br />
Och, man hätte ruhig noch weiter durchfegen können. Chihi, Pezzoni, Ishiaku, die könnten noch alle gehen! Kein Abgang schmerzt wirklich.</p>
<p><strong>Welchen Spieler hätte Deine Mannschaft besser verkaufen sollen?</strong><br />
Äh ja, das kommt davon, wenn man den Fragebogen vorher nicht liest: s.o.!</p>
<p><strong>Wen hätte Deine Mannschaft diese Saison lieber NICHT gekauft?</strong><br />
Ob man Mato Jajalo wirklich für 2 Mio verpflichten muss, wage ich zu bezweifeln. Mich konnte er in der Phase seiner Leihspielerzeit noch nicht überzeugen. Der Torabschluss ist definitiv zu schwach!</p>
<p><strong>Wer von den neuen Spielern wird Deiner Mannschaft am besten helfen?</strong><br />
In diversen Blogs und Foren wurde Sascha Riether ja bereits als kölscher Königstransfer bejubelt und verspottet&#8230;jaja, das geht gleichzeitig. Auch ich bin der Meinung, dass Riether das Kölner Spiel ordnen, strukturieren und beleben kann. Ob allerdings der Trikotverkauf in die Höhe schnellen wird, darf gerne bezweifelt werden.<br />
<span id="more-1907"></span><br />
<strong>Wie wirst Du in dieser Saison Deine Mannschaft unterstützen?</strong><br />
Wie immer mit einem kritischen, aber wohlmeinenden Seitenblick vom Stadion-Wurst-Blog.</p>
<p><strong>Wie findest Du das neue Trikot Deiner Mannschaft?</strong><br />
In Modesachen halte ich mich vornehm zurück. Trikotdesigns waren mir schon immer ziemlich egal!</p>
<p><strong>Welcher Stürmer wird die Torjägerkanone holen?</strong><br />
Poldi wird auch ohne Kapitänsamt viele Tore schießen, aber trotz Matchwinner-Status zu wenige, um die Kanone zu gewinnen. Nova landet auch in der nächsten Saison im zweistelligen Torquotenbereich, aber auch er kann sich die Krone nicht aufsetzen. Ich mach mal was Verrücktes und setze auf André Schürrle, der wie eine Kanone bei Leverkusen einschlagen und sich selbige mitnehmen wird!</p>
<p><strong>Welcher Trainer wird als erstes gefeuert?</strong><br />
Die Stühle wackeln traditionell in Köln, in München, auf Schalke, in Stuttgart, doch überraschenderweise wird Thomas Schaaf als erster Trainer seinen Hut nehmen (müssen). Der Bremer Kader wirkt nach wie vor disharmonisch, schlecht abgestimmt, nur mit Durchschnittsqualität ausgestattet. Ein Fehlstart in die Saison wird Schaaf zum Verhängnis. Allerdings wird er im Einvernehmen mit Allofs zurücktreten und nicht im juristisch einwandfreien Sinn gefeuert!</p>
<p><strong>Welche Mannschaft wird das erste Tor der Saison schießen?</strong><br />
Der Meister!</p>
<p><strong>Welche Mannschaften SOLLTEN absteigen?</strong><br />
Wolfsburg, Hannover, Augsburg</p>
<p><strong>Welche Mannschaft wird Meister?</strong><br />
siehe Torschützenkönig: Bayer Leverkusen</p>
<p>Irgendwas stimmt mit mir nicht: Wenn man sich diesen Blog näher anschaut, wird man rasch feststellen, dass in meiner Saisonprognose Bayer Leverkusen nicht nur den Torschützenkönig stellen wird, nicht nur die Deutsche Meisterschaft erringen, sondern auch noch Champions League-Sieger werden wird. Nee, is klar, Vizekusen gewinnt alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist&#8230;</p>
<p>Kann mich mal jemand ohrfeigen?!</p>
<p><strong>Wenn Du nicht im Stadion bist, wo wirst Du die Spiele sehen?</strong><br />
In der Glotze, im Liveticker, im Videotext oder gar nicht&#8230;</p>
<p><strong>Wie sehr vermisst Du die Bundesliga auf einer Skala von 1 bis 10 &#8211; wobei bei 1 so ziemlich keine Träne nach der Bundesliga verdrückt wird und 10 quasi bedeutet, daß Du ernste Entzugserscheinungen hast?</strong> Inzwischen bin ich schon bei 9 angekommen&#8230;darf jetzt gerne bald losgehen!</p>
<p><strong>Wird es eine spannende Saison für Deine Mannschaft?</strong><br />
Wann war eine Saison mal NICHT spannend für die eigene Mannschaft???</p>
<p>Wer will jetzt? Hier liegt ein Stöckchen&#8230;los, holt&#8217;s Euch!</p>
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		<title>Michael Ballack &#8211; Szenen eine Karriere</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 23:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[FC Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[FC Chelsea]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Löw]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ballack]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-Marx-Stadt – Heimat und Anstoß&#8230;
Deutschland wendet sich – Namen verschwinden, der Verein bleibt derselbe&#8230;
Chemnitzer FC &#8211; Debüt und Abstieg in die Regionalliga&#8230;
Debüt und persönlicher Aufstieg – die U-21 lädt zum Kick&#8230;
&#160;
König Otto ruft &#8211; „Der aus dem Osten“ in der Pfalz&#8230;
Rathino verlässt das Feld &#8211; fünf Minuten Bundesligaluft &#8211; riecht gut!
Mit 16 Spielen Deutscher Meister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1843" class="wp-caption alignleft" style="width: 237px"><img class="size-full wp-image-1843" title="Ballack" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/06/Ballack.jpg" alt="© Herzglut-Verlag" width="227" height="282" /><p class="wp-caption-text">© Herzglut-Verlag</p></div>
<p>Karl-Marx-Stadt – Heimat und Anstoß&#8230;<br />
Deutschland wendet sich – Namen verschwinden, der Verein bleibt derselbe&#8230;<br />
Chemnitzer FC &#8211; Debüt und Abstieg in die Regionalliga&#8230;<br />
Debüt und persönlicher Aufstieg – die U-21 lädt zum Kick&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König Otto ruft &#8211; „Der aus dem Osten“ in der Pfalz&#8230;<br />
Rathino verlässt das Feld &#8211; fünf Minuten Bundesligaluft &#8211; riecht gut!<br />
Mit 16 Spielen Deutscher Meister – von wegen unvollendet&#8230;<br />
Mit 23 Jahren im Champions League-Viertelfinale – Führungsspieler in der zweiten Saison&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herr von Ribbeck auf der DFB-Bank im Weserland – Hamann verlässt das Feld&#8230;<br />
30 Minuten Nationalmannschaftsluft – riecht besser!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Acht Millionen D-Mark, Leverkusen, Daum – kein Drogengeschäft, sondern Spitzentransfer&#8230;<br />
Schnix, Neuville, Schwatte, Ramelow, Nowotny – ein Exzellenter unter Guten, im Verein und beim DFB&#8230;<br />
Trauma Unterhaching – ein Eigentor für die Ewigkeit!<br />
Koks-Chaos, Vogts auf der Tribüne, es gibt nur einen Rudi Völler&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Folgesaison reicht für fünf Fußballerleben – Freud und Leid, die zänkischen Geschwister&#8230;<br />
Toppmöllers Fußball vom anderen Stern – der Griff nach den Sternen&#8230;<br />
Ein Führungsspieler wird zum torgefährlichen Mittelfeldspieler – noch kein Widerspruch!<br />
17 Tore, Fußballer des Jahres, eine Saison wie im Traum – eine Ende im Alptraum?<br />
Drei Spieltage vor Schluss, fünf Punkte Vorsprung &#8211; es reicht nicht!<br />
1:0-Führung in Berlin, Berlin, wir spielen in Berlin– es reicht nicht!<br />
Siege gegen Barcelona, Juventus, Liverpool – es reicht nicht!<br />
Vizekusen ist geboren, Vizeballack ist unterwegs&#8230;<br />
Ein Titan im Tor, ein Ballack überall, eine gelbe Karte für die Nation – allein, es reicht nicht!<br />
Unterdrückte Tränen auf der Bank&#8230;</p>
<p><span id="more-1840"></span><br />
Tapetenwechsel, blau-weiß an den Wänden, rot-weiß auf der Brust&#8230;<br />
Schwitzen unter Quälix, drei Doubles in vier Jahren und trotzdem nur ein torgefährlicher Mittelfeldspieler?<br />
Mistkäsescheißdreck beim DFB und der DDR-Bub ist kein Führungsspieler?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und plötzlich Capitano im Sommermärchen?<br />
Klinsmann der Novize kann nur grinsen, weil sich der Leader selbst defensiver aufstellt&#8230;<br />
Das Grinsen erstarrt, als Grosso trifft&#8230;<br />
Tränen auf dem Platz&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>London calling &#8211; 130.000 Pfund pro Woche&#8230;<br />
Ein Pfund vom Elfmeterpunkt gegen Bremen – Guten Tag, ich bin der Deutsche, Elfmeter ist mein zweiter Vorname!<br />
League Cup, FA Cup – alles gut und schön, aber fehlt da nicht was?<br />
Terry, der Vollpfosten – Engländer und Elfmeterschießen&#8230;<br />
Tränen, die nicht trocknen wollen&#8230;<br />
Neuer Anlauf, neue Enttäuschung – Iniestas 93. Minute, die Spanier treten auf den Plan&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Löw entfesselt die Nationalmannschaft, der EM-Titel winkt&#8230;<br />
Stotterstart, Gomez ruft nach Cordoba und ein Freistoß durchs Netz und ins All!<br />
Im Finale ein Wiedersehen mit Iniesta, alles wie immer, und Bierhoff ist ein Pisser!<br />
Der Lutscher wird gegangen, und der torgefährliche Mittelfeldspieler ist plötzlich Diktator im Mittelfeld&#8230;<br />
Poldi ohrfeigt, Lahm stänkert&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fa-Cup, Meisterschaft, immer diese Doubles&#8230;<br />
Dann kommt der Rüpel aus dem Wedding – ein Foul, und Deutschland weint!<br />
Tränen, die schnell trocknen – Lahm ist Kapitän, die Nationalelf berauscht, und nur einer hat den Kater&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bye bye London, hello Leverkusen &#8211; Pintos Foul verhindert das große Hallo&#8230;<br />
Der mühsame Weg zurück, Heynckes öffnet sich – Löw gibt den Türsteher: „Du kommst hier nicht rein!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschied auf Raten &#8211; die Hängepartie beginnt&#8230;<br />
Die Nation ist sich einig – hau doch ab!<br />
Löw zieht den Schlussstrich!<br />
Die Abrechnung kommt aus dem Urlaub – „An Scheinheiligkeit nicht zu überbieten!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was kommt, was bleibt?<br />
Ein letzter Titel?<br />
Ein würdiges Erinnern?<br />
Ein Platz in der Ruhmeshalle – Ausrufezeichen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Dankeschön!<br />
Für erinnerungswürdige Spiele in einer Zeit, in der der deutsche Fußball kaum erinnerungswürdig war!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Daumendrücken für einen goldenen Herbst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Ende&#8230;</p>
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