<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>StadionWurst - Das Fussball Blog &#187; 1.FC Köln</title>
	<atom:link href="http://www.stadion-wurst.com/tag/1-fc-koln/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stadion-wurst.com</link>
	<description>Das Fussball Blog - Ein etwas anderer Blick auf Bundesliga, internationalen Fußball und die Geschichten rund um den Rasensport.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 19:18:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<image>
<link>http://www.stadion-wurst.com</link>
<url>http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/mbp-favicon/favicon.ico</url>
<title>StadionWurst - Das Fussball Blog</title>
</image>
		<item>
		<title>Wenn Ihr mich tretet, trete ich zurück!</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/11/wenn-ihr-mich-tretet-trete-ich-zuruck/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/11/wenn-ihr-mich-tretet-trete-ich-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Overath]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=2089</guid>
		<description><![CDATA[Er haut einfach feige ab.
Er zieht sich leise zurück.
Er klebte zu lange an seinem Sessel.
Er hat stets gekämpft und nicht gleich aufgegeben.
Er hat alle überrascht und hinterlässt Chaos im Verein.
Er übergibt einen sportlich wohlgeordneten Verein im Mittelfeld der Tabelle an seinen Nachfolger.
Er war zu sensibel.
Er war empathisch und feinfühlig.
Er war beratungsresistent.
Er hat konsequent seinen Stil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er haut einfach feige ab.</p>
<p>Er zieht sich leise zurück.</p>
<p>Er klebte zu lange an seinem Sessel.</p>
<p>Er hat stets gekämpft und nicht gleich aufgegeben.</p>
<p>Er hat alle überrascht und hinterlässt Chaos im Verein.</p>
<p>Er übergibt einen sportlich wohlgeordneten Verein im Mittelfeld der Tabelle an seinen Nachfolger.</p>
<p>Er war zu sensibel.</p>
<p>Er war empathisch und feinfühlig.</p>
<p>Er war beratungsresistent.</p>
<p>Er hat konsequent seinen Stil durchgezogen.</p>
<p>Er konnte mit Kritik nie umgehen.</p>
<p>Er hat sich nie beirren lassen.</p>
<p>Er hat wirtschaftlich viel bewegt &#8211; teure Spielertransfers eingefädelt und ca. 30 Millionen Schulden gemacht.</p>
<p>Er hat wirtschaftlich viel bewegt &#8211; teure Spielertransfers eingefädelt &amp; neue Sponsoren gefunden.</p>
<p>Er war schon früher der einzig wahre Regisseur im deutschen Fußball.</p>
<p>Er war nie so gut wie Günter Netzer.</p>
<p>Er hat Podolski an die Bayern verscherbelt &#8211; für nur 10 Millionen €.</p>
<p>Er hat Podolski von den Bayern zurückgeholt &#8211; für nur 10 Millionen €.</p>
<p>Er hat Stale Solbakken verpflichtet.</p>
<p>Er hat Zvonimir Soldo verpflichtet.</p>
<p>Er stärkte Michael Meier viel zu lange den Rücken.</p>
<p>Er hat Frank Schaefer nie genug den Rücken gestärkt.</p>
<p>Er war die kölsche Lichtgestalt.</p>
<p>Er hat für mehr Schatten als Licht gesorgt.</p>
<p>Er hat fast 40.000 neue Mitglieder angelockt.</p>
<p>Er hat die Mitglieder derart verärgert, dass sie dem Vorstand 2010 die Entlastung versagten.</p>
<p>Er ist aufgestiegen.</p>
<p>Er ist abgestiegen.</p>
<p>Er ist aufgestiegen.</p>
<p>Er hat acht Trainer verschlissen.</p>
<p>Er hat viel von sich und anderen verlangt.</p>
<p>Er hat sich in Krisenzeiten versteckt.</p>
<p>Er war keiner, der sich immer in den Mittelpunkt rücken musste.</p>
<p>Er war zu schwach, um zu führen.</p>
<p>Er war stark genug, um andere führen zu lassen.</p>
<p>Ach, verpfeif&#8217; Dich einfach!</p>
<p>Ach, mach et joot!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/11/wenn-ihr-mich-tretet-trete-ich-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Always change a winning team!</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/10/always-change-a-winning-team/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/10/always-change-a-winning-team/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[1899 Hoffenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Stanislawski]]></category>
		<category><![CDATA[Stale Solbakken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=2036</guid>
		<description><![CDATA[Wie in jeder Saison so tippe ich auch in der aktuellen Spielzeit bei einer Bundesligatipprunde mit. Seit wenigen Monaten weiß die Plattform meiner Tippliste &#8211; www.kicktipp.de &#8211; mit einigen interessanten, auf den individuellen Tipper heruntergebrochenen Statistiken aufzuwarten. Dort lässt sich beispielsweise erkennen, dass ich bei Tipps auf Partien, bei denen der 1. FC Köln beteiligt war, genauso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jeder Saison so tippe ich auch in der aktuellen Spielzeit bei einer Bundesligatipprunde mit. Seit wenigen Monaten weiß die Plattform meiner Tippliste &#8211; www.kicktipp.de &#8211; mit einigen interessanten, auf den individuellen Tipper heruntergebrochenen Statistiken aufzuwarten. Dort lässt sich beispielsweise erkennen, dass ich bei Tipps auf Partien, bei denen der 1. FC Köln beteiligt war, genauso viele Punkte gewinnen konnte, wie bei jenen Matches, bei denen der FC Bayern München mitmachte. Das erstaunt! Schließlich überzeugte der eine Verein mit großer Beständigkeit und fuhr Sieg um Sieg ein, während der andere Club gerade in der Unbeständigkeit Konstanz bewies.</p>
<p>Doch vielleicht ist genau das des Rätsels Lösung: Als langjähriger Wegbegleiter des 1. FC Köln weiß ich inzwischen, dass auf seine Unbeständigkeit Verlass ist, dass die extremen Formschwankungen innerhalb einer Saison zur Normalität gehören, und dass es mal rauf, mal runter geht, mal hoch auf den Qualitätsgipfel und mal nach unten ins Niveautal, aber niemals gibt es ein Verharren auf Normalnull.</p>
<p>Auch in der aktuellen Saison ließ sich mit einer Prognose auf den FC-Zickzackkurs kräftig punkten. Der Saisonstart verlief schlecht, die Mannschaft stand schon nach drei Spieltagen enorm unter Druck. Am vierten Spieltag errang sie dennoch in Hamburg einen 4:3-Sieg beim HSV, nach einem 3:2-Rückstand. Wer jetzt gedacht hatte, mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken ließe sich auch zu Hause gegen Nürnberg punkten, sah sich am folgenden Wochenende getäuscht; man verlor zu Hause 1:2. Wieder stand die Mannschaft unter Druck, wieder folgte die Reaktion, mit einem herausragenden 4:1 in Leverkusen. Gegen Hoffenheim gelang dann &#8211; ungewöhnlich genug &#8211; der zweite Sieg in Folge. Plötzlich lud die Tabelle wieder zum Träumen ein: </p>
<p>Noch ein Sieg, und man würde an die Tür der erweiterten Spitzengruppe klopfen. Noch ein weiterer Erfolg, und man könnte den Abstiegskampf vielleicht für ein paar Wochen hinter sich lassen. Was kam? Ein desaströser Auftritt gegen Berlin und eine 0:3-Niederlage. Im Anschluss an den folgenden Hannover-Sieg das gleiche Spiel. Mit einem Erfolg in Dortmund &#8211; vermessen genug &#8211; könnte man mit dem Deutschen Meister punktemäßig gleichziehen, sich im oberen Mittelfeld etablieren. Was kam? Ein albtraumhaftes Desaster, 86 Minuten ohne Torschuss, ein 0:5 gegen den BVB.<br />
<span id="more-2036"></span><br />
Wer nun behauptet, die Kölner Mannschaft habe keinen wankelmütigen Charakter, dem ist nicht zu helfen. Doch worin liegt die Unbeständigkeit begründet, und mehr noch, was kann man dagegen tun? Trainer Solbakken selbst hat das Problem zwar erkannt, wirkt angesichts des repetitiven Charakters von Triumph und Blamage allerdings ratlos:</p>
<blockquote><p>Es heißt: Köln kann jeden schlagen, aber auch solche Spiele abliefern &#8211; das ist hier normal. Aber das darf nicht normal sein! Quelle: <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/559696/artikel_solbakken-raetselt-und-spielt-russisches-roulette.html#omfeaturednews" target="_blank">Kicker.de</a></p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte er nach Siegen einfach die gesamte Startelf austauschen. Leider hat Köln momentan ein überbordendes Verletzungspech, so dass dieser nicht ganz ernstgemeinte Vorschlag gar nicht umzusetzen wäre.</p>
<p>Aber was geht in den Köpfen der Kölner Spieler vor, sobald ein Post-Sieg-Match ansteht? Ist es übetriebene Lässigkeit, nach dem Motto &#8220;Wer zu Hause gegen Hannover gewinnt, schafft den Sieg auswärts beim Deutschen Meister locker und mit links!&#8221;? Ist es zufriedene Genügsamkeit im Sinne von &#8220;Solange wir nicht auf Platz 17 der Tabelle stehen, ist doch alles in Butter!&#8221;? Ist es mangelnder Ehrgeiz à la &#8220;Erfolg wird überschätzt &#8211; kommt er heute nicht, kommt er morgen!&#8221;?</p>
<p>Die Mannschaft, so viel steht für mich jedenfalls fest, hat ein massives mentales Problem. Wer sich gegen Berlin nach drei Toren in der ersten Halbzeit aufgibt, danach Besserung verspricht und schon im übernächsten Spiel das gleiche Phlegma, die gleiche depressive Gleichgültigkeit an den Tag legt, der gehört zumindest ordentlich durchgeschüttelt.</p>
<p>Ich hatte für die zweite Pokalrunde übrigens auf Hoffenheim gesetzt &#8211; entgegen Kölns Auf-und-ab-Serie. Das liegt aber mehr an Hoffenheims Trainer Stanislawksi, dem ich so viel Sachverstand zutraue, dass er nicht innerhalb kürzester Zeit zweimal gegen dasselbe Team verliert. Die meisten Punkte in dieser Saison habe ich bislang übrigens mit meinen Tipps auf Hoffenheim gewonnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/10/always-change-a-winning-team/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Optimistischer Angsthasenfußball</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/09/optimistischer-angsthasenfusball/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/09/optimistischer-angsthasenfusball/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 20:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wurstsalat]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[HSV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1958</guid>
		<description><![CDATA[Als  der Geschäftsführer des 1. FC Köln Claus Horstmann vor der Saison davon sprach, mit dem Verein  einen einstelligen Tabellenplatz anzustreben, schien diese Prognose einem gesunden Optimismus entsprungen:
&#8220;Wirtschaftlich bewegen wir uns in der Größenordnung der Plätze zehn bis  zwölf. Da sehen wir auch unsere sportliche Zielsetzung, aber im  Idealfall sollte es ein einstelliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als  der Geschäftsführer des 1. FC Köln Claus Horstmann vor der Saison davon sprach, mit dem Verein  einen einstelligen Tabellenplatz anzustreben, schien diese Prognose einem gesunden Optimismus entsprungen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wirtschaftlich bewegen wir uns in der Größenordnung der Plätze zehn bis  zwölf. Da sehen wir auch unsere sportliche Zielsetzung, aber im  Idealfall sollte es ein einstelliger Tabellenplatz sein, und das ist  unter den gegebenen Rahmenbedingungen auch möglich.&#8221; Quelle: <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1106/Artikel/1-fc-koeln-verein-neuausrichtung-stale-solbakken-kapitaensfrage-lukas-podolski.html" target="_blank">Spox</a></p></blockquote>
<p>Nach fünf Spieltagen und gerade einmal vier Punkten versuchte jüngst zwar auch Torhüter Michael Rensing Optimismus auszustrahlen, doch klang er kaum noch überzeugend:</p>
<blockquote><p>„Wir sind eigentlich zu gut, um da unten rumzukrebsen und gegen den Abstieg zu spielen. Wir haben alle keine Lust, dass es wieder so eng wird wie im letzten Jahr.“ Quelle: <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/1-fc-koeln/article13600178/Koelner-Angst-vor-Abstiegskampf-nach-dem-Desaster.html  " target="_blank">Welt</a></p></blockquote>
<div id="attachment_1963" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a href="http://www.photocase.de/foto/160134-stock-photo-weiss-rot-auge-tier-nase-verrueckt"><img class="size-full wp-image-1963" title="Angsthase" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/09/Angsthase_suze_pc_web.jpg" alt="© suze" width="264" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">© suze</p></div>
<p>Mein eigener Optimismus hingegen hat sich nach der ernüchternden Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg so ruckartig zurückgezogen wie das Fühlerauge einer Schnecke nach der kleinsten Berührung. Zu harmlos präsentiert sich das Team, zu inkonsequent, zu unmotiviert, zu disharmonisch. Der Trainer wirkt nach wie vor wie ein transplantiertes Fremdorgan, das vom Team abgestoßen wird. In vielen Momenten spürt man zwar das Bemühen der Spieler, die Philosophie des norwegischen Coaches umzusetzen, doch nur, um sofort im Anschluss Ratlosigkeit und Verunsicherung zu fühlen. Die Mannschaft wirkt orientierungslos, frustriert, überfordert.</p>
<p>Der Trainer gibt den Spielern keinen Halt. Die Spieler selbst wirken verstimmt, mit wenig Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Niemand übernimmt die Führung &#8211; auch eine Folge der leidigen Kapitänsdiskussion im Vorfeld der Saison.</p>
<p>Hält man sich den Spielplan vor Augen, dann könnte man es mit der Angst zu tun bekommen. Bislang hatte man mit Schalke 04 nur einen Gegner aus den Top Five der Tabelle und von den sechs letztplatzierten Mannschaften im Tabellenkeller spielte man bereits gegen Wolfsburg, Kaiserslautern und den HSV, mit einer mageren Ausbeute von vier Punkten. Nur die unmittelbaren Tabellennachbarn Freiburg und Augsburg scheinen in der jetzigen Form noch schlagbar.</p>
<p>Was bleibt, ist der fast verzweifelte Optimismus, dass sich bald alles zum Besseren wendet. Denn wie heißt es in Oscar Wildes &#8220;Das Bildnis des Dorian Gray&#8221;:</p>
<p>&#8220;Die Grundlage des Optimismus ist blanke Angst&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/09/optimistischer-angsthasenfusball/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jürgen Hingsen der Bundesliga</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/08/jurgen-hingsen-der-bundesliga/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/08/jurgen-hingsen-der-bundesliga/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/12]]></category>
		<category><![CDATA[Stale Solbakken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1930</guid>
		<description><![CDATA[Für Jürgen Hingsen dauerten die olympischen Spiele 1988 nur wenige Minuten. Im Auftaktwettbewerb der Zehnkämpfer, dem 100m-Lauf, leistete sich der deutsche Medaillenkandidat drei Fehlstarts und wurde disqualifiziert. Erst bei der späteren Videoanalyse kam heraus, dass sich der übermotivierte, mit Adrenalin vollgepumpte Sportler sogar deren vier erlaubt hatte.
Eine Videoanalyse ist nicht nötig, um festzustellen, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1937" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tomascaspers/2946007459/sizes/s/in/pool-86307379@N00/"><img class="size-full wp-image-1937" title="FC_Wurst_" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/08/FC_Wurst_Thomas_Caspers.jpg" alt="© Thomas Caspers" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">© Thomas Caspers</p></div>
<p>Für <a href="http://www.ard.ndr.de/peking2008/geschichte/1988/wasmachteigentlich22.html" target="_blank">Jürgen Hingsen</a> dauerten die olympischen Spiele 1988 nur wenige Minuten. Im Auftaktwettbewerb der Zehnkämpfer, dem 100m-Lauf, leistete sich der deutsche Medaillenkandidat drei Fehlstarts und wurde disqualifiziert. Erst bei der späteren Videoanalyse kam heraus, dass sich der übermotivierte, mit Adrenalin vollgepumpte Sportler sogar deren vier erlaubt hatte.</p>
<p>Eine Videoanalyse ist nicht nötig, um festzustellen, dass der 1. FC Köln der Jürgen Hingsen der Bundesliag ist. Das 0:3 gegen den VfL Wolfsburg vom vergangenen Samstag ist die vierte Auftaktniederlage seit 2008/09 und damit der vierte Fehlstart in eine Saison.</p>
<p>Mit viel Hoffnung hatte man auch diesmal wieder &#8211; ähnlich wie damals Jürgen Hingsen &#8211; im Startblock gestanden. Ein neuer, innovativer, auf dem Markt äußerst begehrter Trainer, eine intakte Mannschaft mit qualitativ überzeugendem Kader, vielversprechende Saisonprognosen von Platz 6 bis 9 und ein vermeintlich zerstrittener und kriselnder Auftaktgegner schienen die richtigen Zutaten für einen appetitlichen Heimsieg zum Start der neuen Saison zu sein.</p>
<p>Doch seit Samstag ist mal wieder jeglicher Optimismus Makulatur.</p>
<p>Das Team zeigte sich, vor allem in der ersten Spielhälfte, völlig verunsichert, mitunter gar ängstlich. Die vom Trainer favorisierten <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/556044/artikel_solbakken_warum-sein-konzept-noch-nicht-greift.html" target="_blank">taktischen Vorgaben</a> scheinen auf den ersten Blick zu kompliziert, und die Spieler wirken heillos überfordert. Gerade in Phasen der Unsicherheit hilft es individuell schwächer besetzen Teams, sich an einer stabilen, leicht verständlichen Grundordnung zu orientieren. Bei Köln ließ sich hingegen der Eindruck gewinnen, als taumelten die Spieler ohne Orientierung hilflos durch Raum und Zeit.</p>
<p>Der vor dem Saisonstart so gepriesene Kader scheint zu dünn besetzt. Die erste Elf mag qualitativ überzeugen, potentiell auch die Bankalternativen im Offensivbereich. Doch die Personalie Kevin Pezzoni hat am Samstag eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die Abwehr über keine adäquate Backup-Lösung verfügt.</p>
<p>Von der erhofften Offensivkraft war gegen Wolfsburg ebenfalls nichts zu sehen. Lukas Podolskis Leistung mag zwar nicht zwingend mit der leidigen Kapitänsfrage korrelieren, doch wenn ein Trainer ohne Not ein solch heißes Eisen anfasst, dann darf er sich nicht verbrennen &#8211; seit dem 0:3 läuft Solbakken jedoch mit unübersehbaren Brandblasen durch die Gegend. Dass er sich im Gegenzug schützend vor die Mannschaft stellt und sich die Schuld an der Niederlage ganz alleine aufbürdet, mag zwar ehrenvoll erscheinen, ist jedoch am ersten Spieltag einer Saison überzogen. Wie gedenkt er denn zu reagieren, wenn auch nach drei Spieltagen 0 Punkte auf dem Konto stehen?</p>
<p>Die nächste Partie gegen Schalke 04 hat &#8211; bereits am zweiten Spieltag &#8211; wegweisenden Charakter. Die Schalker, ebenfalls mit einer Niederlage gestartet, werden dem 1. FC Köln im eigenen Stadion alles abverlangen und einen heißen Fight liefern. Man wird sehen, ob die Kölner dem Druck standhalten können und die Herausforderung annehmen.</p>
<p>Jürgen Hingsen hatte nach seinen vier Fehlstarts keine Möglichkeit mehr, seine Fehlleistung zu korrigieren. Der FC hat hingegen noch 33 Spieltage Zeit, die Auftaktniederlage vergessen zu machen und alte Hoffnung wiederzubeleben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/08/jurgen-hingsen-der-bundesliga/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Ihr absteigt, lachen wir uns tot!</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/1-fc_koeln_schaefer_finke_overath_abstieg/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/1-fc_koeln_schaefer_finke_overath_abstieg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 21:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Abstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenerhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Finke]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Overath]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1765</guid>
		<description><![CDATA[Der Kölner hat viele überlieferte Charaktereigenschaften. Er ist offen, herzlich und redselig, mitunter faul, manchmal gutgläubig bis naiv, fast immer gemütlich, er feiert gern und liebt seinen FC. Eine masochistische Neigung gehörte bislang jedenfalls nicht zu seinen bekannten Eigenschaften.
Lässt man jedoch die letzten Wochen beim 1. FC Köln Revue passieren, analysiert man den tabellarischen Niedergang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kölner hat viele überlieferte Charaktereigenschaften. Er ist offen, herzlich und redselig, mitunter faul, manchmal gutgläubig bis naiv, fast immer gemütlich, er feiert gern und liebt seinen FC. Eine masochistische Neigung gehörte bislang jedenfalls nicht zu seinen bekannten Eigenschaften.</p>
<p>Lässt man jedoch die letzten Wochen beim 1. FC Köln Revue passieren, analysiert man den tabellarischen Niedergang und die chaotischen Auswüchse, dann könnte der Außenstehende leicht den Eindruck gewinnen, als hätte sich ein Verein, eine Stadt, ja eine ganze Region absichtlich und mit aller Konsequenz das Ziel gesetzt, bis zur letzten Sekunde der Saison gegen den Abstieg spielen zu wollen.</p>
<p>Wir blicken zurück und analysieren die Fehler, die seit dem 28. Spieltag begangen wurden. Am Ende jenes Spieltages hatte Köln nicht nur gerade Nürnberg mit 1:0 geschlagen, sondern auch mit dem siebten Heimsieg in Folge die zweitlängste Siegesserie der Vereinsgeschichte aufgestellt. Der FC war nicht nur auf Tabellenrang 11 (in Worten: elf) geklettert, sondern hatte sich auch ein beruhigendes Sieben-Punkte-Polster auf Platz 16 verschafft.</p>
<p>Was danach folgen sollte, lässt sich mit Zahlen besser ausdrücken als in Worte fassen. 0 Punkte in 3 Spielen, 3 Tore bei 12 Gegentoren, ein aufgeschobener Trainerrücktritt, ein sofortiger Trainerrücktritt, ein intriganter Sportdirektor, Hunderte aufgebrachter Fans, ein idiotischer Spruch am Trainingsgelände, unzählige neue Krisenherde und möglicherweise ein weiterer Bundesligaabstieg.</p>
<p>Welche Fehler wurden gemacht?<br />
<span id="more-1765"></span><br />
<strong>Die Mannschaft oder wir können uns nur selbst schlagen &#8211; immer und immer wieder</strong></p>
<p>Schon nach dem 4:0-Heimsieg gegen Hannover 96 machte die Mannschaft den größten Fehler, den man im Fußball begehen kann: Sie überschätzte die eigenen Fähigkeiten. Bis zu jenem vorletzten Heimsieg hatte das Team von Schaefer noch mit dem Rücken zur Wand gestanden, hatte gekämpft, mit Vehemenz verteidigt, wichtige Tore gemacht, um dann aus einer sicheren Führung heraus die eigene spielerische Klasse zu zeigen. In der Folge versuchte sie nur noch Letzteres, ohne sich daran zu erinnern, dass vor dem Hackenpass, vor dem Schlenzertor, vor der Ballstaffette der Zweikampf steht, der Sprint ohne Ball, das schmerzhafte Tackling und das aufzehrende Anrennen. Was folgte war ein 6:2-Debakel gegen den HSV, ein ungerechtfertigter und vom Schiedsrichter geschenkter Heimsieg gegen Nürnberg und drei glasklare Niederlagen gegen Gladbach, Stuttgart und Wolfsburg.</p>
<p>Die Mannschaft täuschte sich selbst. Die fast unheimliche Heimstärke befeuerte die eigene Arroganz. Dabei vergaß sie, dass  am Anfang des 4:0-Sieges in Hannover eine erste Halbzeit gestanden  hatte, in der man den Niedersachsen heillos unterlegen gewesen war. Dass sie den letzten Heimsieg gegen Nürnberg dem Schiedsrichter zu verdanken hatte. Dass FC-Heimsiege nicht gesetzlich verankert sind. Auswärtsniederlagen genausowenig.</p>
<p>Spätestens nach der Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart wich die Arroganz einer lähmenden Unsicherheit.</p>
<p>Doch auch der überall und zu recht gepriesene Frank Schaefer machte Fehler. Dabei kannte er den wankelmütigen und divenhaften Charakter seiner Mannschaft nur zu genau. Kurz nach Amtsübernahme hatte er verdienten Spielern mit der Bank gedroht, und so Gockeln wie Lanig und Novakovic wieder Beine gemacht. Er hätte früh ein Zeichen setzen müssen. Mal junge Spieler wie Yabo oder Yalcin einsetzen, dafür die Platzhirsche auf die Bank, um sie wieder zu Höchstleistungen anzutreiben. Stattdessen stand Yabo erst gegen Wolfsburg in der Startelf und war ob der Bedeutung dieser Partie heillos überfordert.</p>
<p><strong>Die Medien oder wie bastelt man sich eine Schlagzeile</strong></p>
<p>Die nervöse Medienlandschaft in Köln ist bekannt. Doch dass sie derart viel Unruhe verbreiten kann, wie in der laufenden Saison, überrascht dann doch. Anstatt sich gemeinsam mit dem Verein und den Fans über den zweitlängsten Heimsiegrekord der Vereinsgeschichte zu freuen, übten der Kölner Stadtanzeiger und der Express massiven öffentlichen Druck auf die Vereinsverantwortlichen aus, die offene Trainerfrage endlich zu lösen. Dabei waren die Absprachen der Entscheidungsträger klar. Doch nach dem 28. Spieltag verging kein Tag, an dem nicht der von Schaefer unterschriebene Vertrag gefordert wurde. Das brachte Steine ins Rollen. Erst kleine Kiesel, die sich dann zu einer Lawine verdichteten.</p>
<p><strong>Der Vorstand oder die drei Affen, die nichts sehen, nichts hören, nichts sagen</strong></p>
<p>Dabei hätte man die Lawine von Vereinsseite abfangen können. Ein starker Präsident hätte ein offenes Interview gegeben, hätte sich ganz klar zum Trainer bekannt und die Diskussion beendet. Vertrag hin oder her. Doch Overath zog es mal wieder vor, schweigend der Dinge zu harren und mitanzuehen, wie die Lawine langsam aber sicher an Fahrt aufnimmt.</p>
<p>Das Bekenntnis zu Schaefer kam zu spät, zu zögerlich, zu leise. Stattdessen wurde mit Finke der neue starke Mann an die Front geschickt, der nichts Besseres zu tun hatte, als dem Trainer den Dolch in den Rücken zu stoßen. Finke spielte öffentlich auf Schaefers Gläubigkeit an und gab der Lawine dadurch einen gewaltigen Schub.</p>
<p>Noch immer liegen Finkes Beweggründe im Verborgenen. Doch entweder war er selbst nach 16 Dienstjahren beim SC Freiburg zu naiv und zu dämlich, um die Tragweite seiner Äußerung einschätzen zu können, oder er demontierte Schaefer mit voller Absicht. In beiden Fällen &#8211; und das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden &#8211; ist er für den Posten des Sportdirektors beim FC absolut ungeeignet.</p>
<p>Doch auch in dieser Situation hätte ein starker Präsident sich noch schützend vor den Trainer stellen können. Aber Overath schwieg. Ließ gewähren. Ließ erst treten, dann zurücktreten. Jetzt liegt sein eigenes Vereinsschicksal in Finkes Händen.</p>
<p><strong>Das Umfeld oder heute hü, morgen hott</strong></p>
<p>Kann man Fans kritisieren? Für ihre Euphorie, für ihren Enthusiasmus, für ihre Leidenschaft? Ja, man kann, man muss sogar. In Köln ist das Umfeld traditionell hysterisch wie die Millionärsgattin nach der Sperrung der Kreditkarte. Nach dem siebten Heimsieg in Folge wanderten die Blicke einiger Fans nicht mehr in den Tabellenkeller, sondern schielten heimlich auf Platz fünf. So ist das in Köln: Drei Siege in Folge, und man träumt von der Championsleague. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Fans und Supporter. Doch es zeigt, dass Geduld in Köln keine populäre Tugend ist. Denn die Hysterie im Erfolgsfall gilt auch im umgekehrten Fall.</p>
<p>Nach sieben Heimsiegen in Folge macht die Mannschaft am 30. Spieltag  gegen Stuttgart nach langer Zeit mal wieder ein grausames Spiel im eigenen Stadion. Die Reaktion der Fans? Stille, Pfiffe, Buhrufe. Vor wenigen Tagen schmieren einige Idioten den Spruch &#8220;Wenn Ihr absteigt, schlagen wir Euch tot!&#8221; auf eine Plakatwand in der Nähe des Trainigsgeländes. Diesmal kommt die Reaktion der Fans prompt und äußerst positiv &#8211; sie übermalen das Geschmiere eigenhändig. Und trotzdem zeigen diese beiden Begenbenheiten, dass das Umfeld in Köln ein geräuschloses vereinsinternes Arbeiten nicht gerade erleichtert.</p>
<p><strong>Das Fazit oder der Blick in die Rumkugel</strong></p>
<p>Mach et, Volker? Schleich Dich, Finke? Momentan sind sämtliche Szenarien denkbar.</p>
<p>Eine Auswahl gefällig?</p>
<p>Die Mannschaft verliert die drei restlichen Spiele und steigt ab. Finke &amp; Vorstand treten zurück, und Poldi wechselt nach Bremen.</p>
<p>Köln steigt ab, Gladbach rettet sich, Leverkusen wird Deutscher Meister &#8211; die Selbstmordrate in Köln springt auf ein historisches Hoch.</p>
<p>Der FC gewinnt unter Volker Finke alle seine restlichen Partien und geht mit dem ehemaligen Studienrat als Trainer in die neue Saison.</p>
<p>Sollte eines dieser skizzierten Szenarien wirklich eintreten, dann wird das Adjektiv &#8220;masochistisch&#8221; zukünftig zum festen Inventar für die Charakterisierung des gemeinen Kölners gehören.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/1-fc_koeln_schaefer_finke_overath_abstieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Finke übernimmt für Schaefer</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/finke-ubernimmt-fur-schaefer/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/finke-ubernimmt-fur-schaefer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 08:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Abstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassung]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[SC Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sportdirektor]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Finke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1760</guid>
		<description><![CDATA[Nach Express-Informationen feiert Volker Finke in den letzten drei Bundesligapartien sein unverhofftes Comeback als Bundesligatrainer. Frank Schaefer tritt mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Cheftrainer der Geißböcke zurück  und lässt den Sportdirektor des 1. FC Köln ans Ruder.
Um das schlechte Gefühl, das sich angesichts dieser Entscheidung spontan in der Bauchgegend gebildet hat, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="http://www.express.de/sport/fussball/fc-koeln/schaefer-wirft-hin---finke-uebernimmt/-/3192/8380080/-/index.html" target="_blank">Express-Informationen</a> feiert Volker Finke in den letzten drei Bundesligapartien sein unverhofftes Comeback als Bundesligatrainer. Frank Schaefer tritt mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Cheftrainer der Geißböcke zurück  und lässt den Sportdirektor des 1. FC Köln ans Ruder.</p>
<p>Um das schlechte Gefühl, das sich angesichts dieser Entscheidung spontan in der Bauchgegend gebildet hat, ein bisschen abzumildern, haben wir Finkes persönliche Statistik als Trainer unter die Lupe genommen. Wie hat er in seiner bisherigen Trainervita gegen die verbleibenden drei Gegner des 1. FC Köln abgeschnitten?</p>
<p>Als Coach des SC Freiburg traf er insgesamt, inklusive DFB-Pokal, 21x auf Bayer Leverkusen, 21x auf Schalke 04 und 19x auf Eintracht Frankfurt.</p>
<p>Gegen <strong>Bayer Leverkusen </strong>ist die Bilanz leicht negativ: 7 Siegen stehen 8 Niederlagen und 6 Unentschieden gegenüber.</p>
<p>Auch gegen <strong>Eintracht Frankfurt</strong> liegt Volker Finke im persönlichen Vergleich leicht im Hintertreffen: 8 Siege, 2 Unentschieden, 9 Niederlagen.</p>
<p>Nur gegen <strong>Schalke 04</strong> verbucht Finke ein leichtes Plus: 9 Siege, 4 Unentschieden, 8 Niederlagen.</p>
<p>Daraus lässt sich zugegeben wenig ablesen &#8211; doch wenn, dann so viel: Der Abstiegskampf wird für den Rest der Saison ein Tanz auf der Rasierklinge&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/finke-ubernimmt-fur-schaefer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Schaefer verlässt die Herde</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/frank_schaefer_ruecktritt_koeln/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/frank_schaefer_ruecktritt_koeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 13:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wurstsalat]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Trainerentlassung]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Finke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1716</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, nicht weiter für dieses Amt zur Verfügung zu stehen&#8221;. Mit diesen Worten gab Frank Schaefer heute Mittag seinen Rücktritt vom Posten als Cheftrainer beim 1. FC Köln zum Saisonende bekannt. Die Gründe für den Rückzug liegen laut Club ausschließlich im persönlichen Bereich. Man habe sich um den bislang erfolgreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1719" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1719" title="Schaefer_400" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/04/Schaefer_400.jpg" alt="Schaefer_400" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Frank Schaefer</p></div>
<p>&#8220;Nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, nicht weiter für dieses Amt zur Verfügung zu stehen&#8221;. Mit diesen Worten gab Frank Schaefer heute Mittag seinen Rücktritt vom Posten als Cheftrainer beim 1. FC Köln zum Saisonende bekannt. Die Gründe für den Rückzug liegen laut Club ausschließlich im persönlichen Bereich. Man habe sich um den bislang erfolgreich tätigen und bei Fans und Medien überaus beliebten Trainer sehr bemüht, habe ihm eine Verdreifachung seines Gehalts in Aussicht gestellt, jedoch ohne Erfolg.</p>
<p>Damit ist nun sicher, was seit Tagen als Gerüchtesmog über Köln waberte. Der Mann, der mit der zweitlängsten Heimspiel-Siegesserie der Vereinsgeschichte, mit Kombinationsfußball und mit einer wunderbar entspannten Bodenständigkeit zu beeindrucken wusste, der den Sympathisanten und Fans des 1. FC Köln den lange vermissten Spaß zurückbrachte, der die Agonie der Zoldo-Jahre in Nullkommanix vergessen machte, wird voraussichtlich wieder ins zweite Glied zurücktreten und wahrscheinlich wieder als Trainer der U-23-Mannschaft einsteigen.</p>
<p>Die Entscheidung bekräftigt letztlich den Eindruck, den man von Schaefer in den vergangenen Monaten gewinnen konnte: Ein der Authentizität und der Realität verpflichteter Mensch kehrt der Scheinwelt Bundesliga den Rücken und lässt Intrigen, Machtspiele, persönliche Eitelkeiten und Geldgier hinter sich. Dieser Schritt ist für den 1. FC Köln mehr als bedauerlich, wirkt vor dem Hintergrund der letzten Tage aber geradezu erfrischend konsequent.</p>
<p>Denn im Fahrwasser katastrophaler Auftritte der Mannschaft gegen den HSV, gegen Mönchengladbach und Stuttgart schwang sich Sportdirektor Volker Finke zum Chefdramaturg einer peinlichen Kabale auf. Öffentlich spekulierte er über Frank Schaefers Zögern, einen Anschlussvertrag zu unterzeichnen und breitete mit unbedachten (oder gezielten?) Aussagen über dessen Glauben ein Thema von höchster Privatheit in aller Öffentlichkeit aus. Zusammen mit der in verschiedenen Medien kolportierten <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/551390/artikel_schaefer_ruecktritt-zum-saisonende.html">Einmischung Finkes</a> in die tägliche Trainingsarbeit dürfte dieses Verhalten nicht unerheblich für den raschen Rückzug Schaefers gewesen sein.<br />
<span id="more-1716"></span><br />
Damit ist das Chaos wieder zurück in seiner alten Heimat Köln. Der Verein kämpft sportlich weiterhin gegen den Abstieg, der angesichts der jüngsten desaströsen Mannschaftsleistungen mit neuer Vehemenz droht. Der Club steht ohne Trainer da, dafür mit einem Sportdirektor, der mit Machtfülle protzt, ohne seine Rolle im Vereinsgefüge gefunden zu haben, der Kompetenzgrenzen überschreitet und sich als ehemaliger Trainer der ständigen Einmischung in die tägliche Trainingsarbeit verdächtig macht. Klingt das nach dem Profil eines populären Arbeitgebers?</p>
<p>Wer käme als Bewerber in Frage? Vom hektisch gehandelten Holger Stanislawski wird <a href="http://www.achtzehn99.de/holger-stanislawski-neuer-hoffenheim-trainer/" target="_blank">soeben vermeldet</a>, dass er einen Dreijahresvertrag bei 1899 Hoffenheim unterzeichnet hat. Das ist zu bedauern, denn der zu Phlegma und Apathie neigenden Mannschaft hätte ein mitreißender Typ wie Stanislawski gutgetan. Das wäre gleichzeitig ein Grund, warum der allgegenwärtige Michael Skibbe in meinen Augen nicht nach Köln passt.</p>
<p>Er konnte mit seiner Arbeit in Leverkusen und Frankfurt zwar zeitweise überzeugen, verbreitet aber so viel Euphorie und Feuer wie eine Kiste &#8220;Jever Fun&#8221; auf einem Junggesellenabschied. Er wird gemeinhin als &#8220;zu nett und zu schwach&#8221; bezeichnet, was auf Autoritätsprobleme gegenüber Spielern und Vorgesetzten schließen lässt. Der unglückliche Ausgang des Amanatidis-Bruchhagen-Skibbe-Konflikts spricht in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache.</p>
<p>Wie immer werden die &#8220;Ehemaligen&#8221; beim 1. FC Köln auch die Diskussionen um die Zukunft bestimmen. Marcel Koller, der Entdecker von Lukas Podolski, gilt immer wieder als aussichtsreicher Kandidat, ebenso wie Huub Stevens, der den FC vor langer Zeit mit grauenhaftem Ergebnisfußball aus der Zweiten Liga ins Oberhaus führte.<br />
Pierre Littbarski fristet beim VfL Wolfsburg ein eher trauriges Dasein als Co-Trainer des Co-Trainers und könnte sich als Vereinsikone Hoffnungen auf den Chefsessel machen. Dort würde er übrigens aufden alten Kumpel Thomas Häßler als Assistenztrainer treffen.</p>
<p>Die kürzlich geschassten Armin Veh, Christian Gross und Jens Keller werden reflexartig genannt, Letzterer mit einer FC-Vergangenheit als Spieler, zusammen mit Thomas Doll, Peter Neururer und Hans Meyer. Louis van Gaal ist zum Glück unbezahlbar, Christoph Daum in Frankfurt, Michael Frontzeck ist Gladbacher und Lothar Matthäus ein Witz.</p>
<p><em>Mein Tipp:</em></p>
<p>Falko Götz &#8211; Typ junger Trainer, arbeitslos und billig, mit annehmbaren Erfolgen in seiner Trainerlaufbahn, dazu ausgestattet mit einer <a href="http://www.falkogoetz.de/?page_id=12" target="_blank">FC-Vergangenheit</a>. Bleibt der Schandfleck der Körperverletzung eines Spielers während seiner Amtszeit bei Holstein Kiel. Doch dieser Vorfall liegt knapp zwei Jahre zurück &#8211; im schnelllebigen Fußballgeschäft eine kleine Ewigkeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/frank_schaefer_ruecktritt_koeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das letzte Derby</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/koeln_gladbach_derby/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/koeln_gladbach_derby/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 12:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Mönchengladbach]]></category>
		<category><![CDATA[Derby]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Podolski]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Overath]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1674</guid>
		<description><![CDATA[Beschreiben Sie Ihren persönlichen Fußball-Albtraum:
Hm, wie wäre es damit: Der 1. FC Köln spielt zu Hause gegen den Erzrivalen aus Gladbach. Köln ist Vorletzter, Gladbach Letzter der Tabelle, und der Verlierer wird für mindestens eine Woche die rote Laterne tragen. Das Spiel endet mit einer Klatsche für Köln, sagen wir mal, mit einem desaströsen 0:4, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Beschreiben Sie Ihren persönlichen Fußball-Albtraum:</em></p>
<p>Hm, wie wäre es damit: Der 1. FC Köln spielt zu Hause gegen den Erzrivalen aus Gladbach. Köln ist Vorletzter, Gladbach Letzter der Tabelle, und der Verlierer wird für mindestens eine Woche die rote Laterne tragen. Das Spiel endet mit einer Klatsche für Köln, sagen wir mal, mit einem desaströsen 0:4, und die Gladbacher Fans feiern mit den Spielern im Kölner Stadion, als gäbe es kein Morgen.</p>
<p><em>Bitte, bitte, bleiben wir doch ein bisschen realistisch&#8230;</em></p>
<p>Ich hätte es ja selbst nicht geglaubt, wäre ich damals nicht einer von 50.000 anwesenden Zuschauern im Stadion gewesen. Der Tiefpunkt der Saison. Zum Glück, aus heutiger Sicht, denn danach ging es für den FC aufwärts, manchmal holprig, doch stetig. Gladbach hingegen schien vom unerwarteten Derby-Triumph derart berauscht, dass die Mannschaft für den Rest der Vorrunde ohne weitere Punkte blieb.</p>
<p>Das Derby-Rückspiel findet somit unter umgekehrten Vorzeichen statt. Während Köln den Sprung ins obere Tabellentableau schaffen könnte, greift Gladbach verzweifelt nach dem letzten Strohhalm, um den Abstieg doch noch zu vermeiden. Auf die Spieler wartet die vielbeschworene letzte Chance, auf Köln hingegen die Möglichkeit, die fast blamable Ausswärtsschwäche ein wenig zu kaschieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Einstimmung auf eines der <a href="http://mauertaktik.de/2011/04/08/hammerduelle/">Hammer-Duelle des Spieltags</a> zeigen wir ein wunderbar drolliges Video. Wolfgang Overath und Lukas Podolski schauen sich in einem kleinen Kino gemeinsam Poldis zehn Tore des Monats an. Das erste erzielte er übrigens gegen Gladbach &#8211; damit stand die Karriere für den kölschen Bub schon vorab unter einem guten Stern.</p>
<p>Das Video besticht &#8211; neben den exquisiten Toren &#8211; durch ein paar Highlights:</p>
<p>0:12 &#8211; Poldi bricht in bübisches Gelächter aus</p>
<p>0:24 &#8211; Nennt er seinen Präsidenten wirklich &#8220;Alder!&#8221;?</p>
<p>1:00 &#8211; Poldi lacht über Oliver Kahn</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sXoagSi4hZ0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/sXoagSi4hZ0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Gut!&#8221; &#8220;Jawoll!&#8221; &#8220;Wunderbar!&#8221;</p>
<p>Freuen wir uns auf ein schönes und spannendes Derby mit tollen Toren&#8230;womöglich ist es für längere Zeit das letzte Erstligaduell beider Vereine!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/koeln_gladbach_derby/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In einer Saison vor unserer Zeit&#8230;</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/fc-koeln_heimrekord_heimsiege/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/fc-koeln_heimrekord_heimsiege/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 17:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Heimrekord]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1660</guid>
		<description><![CDATA[Als am Samstag nach zähen 94 Minuten der Bundesligabegegnung Köln gegen Nürnberg dann doch endlich der unerwartete Siegtreffer für die Hausherren gefallen war, rieb sich mancher Fan verwundert die Augen: Sieben Heimsiege in Folge, hatte es das beim 1. FC Köln jemals gegeben? Diese Frage verwundert nicht &#8211; schließlich waren viele Fans bei der letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1672" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.photocase.com"><img class="size-full wp-image-1672" title="Zehn" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2011/04/Zehn_duxrules_pc_web.jpg" alt="© duxrules" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© duxrules</p></div>
<p>Als am Samstag nach zähen 94 Minuten der Bundesligabegegnung Köln gegen Nürnberg dann doch endlich der unerwartete Siegtreffer für die Hausherren gefallen war, rieb sich mancher Fan verwundert die Augen: Sieben Heimsiege in Folge, hatte es das beim 1. FC Köln jemals gegeben? Diese Frage verwundert nicht &#8211; schließlich waren viele Fans bei der letzten Serie dieser Art noch gar nicht geboren.</p>
<p>In der Saison 1987/88 gelang es Christoph Daum, seine Mannschaft zu sechs siegreichen Heimspielen nacheinander zu führen. Das ist lange her. Bodo Illgner stand im Tor der Kölner, Jürgen Kohler in der Abwehr, im Mittelfeld spielten Littbarski und Hässler die Bälle auf Flemming Povlsen im Sturm. Die DDR zeigte noch keine akuten Auflösungserscheinungen, in Südafrika herrschte die Apartheid, George Bush wurde noch ohne &#8220;W&#8221; geschrieben und zum US-Präsidenten gewählt, Mesut Özil erblickte das Licht der Welt, und ich wurde zehn Jahre alt.</p>
<p>Zehn Jahre.</p>
<p>Geht man weitere zehn Jahre in der Geschichte zurück, dann trifft man auf einen 1. FC Köln, der den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte erringt: das Double aus Meisterschaft und Pokal. Trainerlegende Hennes Weisweiler steht an der Seitenlinie und macht nicht nur Spielern wie Harald Schumacher, Dieter Müller und Heinz Flohe Beine, sondern stellt auch den heute noch  gültigen Vereinsrekord von neun siegreichen Heimspielen hintereinander auf. Im gleichen Jahr wird Karel Wojtyla zu Papst Johannes Paul II. ernannt, Sigmund Jähn fliegt als erster Deutscher ins Weltall und Daniel van Buyten, ich und das erste Retortenbaby kommen auf die Welt (in dieser Reihenfolge). Mario Basler wird hingegen schon zehn Jahre alt.</p>
<p>Zehn Jahre.</p>
<p>Der 1. FC Köln hat nach dem 28. Spieltag bereits 35 Punkte auf seinem Konto. Das sind so viele, wie seit zehn Jahren nicht mehr. In der Saison 2000/2001 trainerte Ewald Lienen eine Mannschaft, bei der Markus Pröll im Tor stand,  Matthias Scherz gemeinsam mit Christian Timm auf Torejagd ging und Jens Keller, der in der laufenden Saison ein kurzes Gastsspiel auf der Trainerbank des VfB Stuttgart geben durfte, die Abwehrarbeit verrichtete.  George W. Bush hatte mit &#8220;W&#8221; und Verve das Erbe Bill Clintons angetreten, der 11. September sollte Vieles verändern und der &#8220;Weltmännertag&#8221; wurde geboren.</p>
<p>Der 1. FC Köln lag am Ende der Saison auf übrigens auf Rang zehn. Eine Platzierung, die auch in der aktuellen Spielzeit in Reichweite liegt. Doch dafür müsste das Team wahrscheinlich auch noch seine restlichen Heimspiele gewinnen. Das würde neuen Vereinsrekord bedeuten: Zehn Heimsiege in Folge!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/04/fc-koeln_heimrekord_heimsiege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mensch Meier!</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2011/03/mensch-meier/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2011/03/mensch-meier/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 17:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wurstsalat]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Meier]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=1577</guid>
		<description><![CDATA[In der Karnevalszeit ist kein Kalauer zu flach, keine Zote zu niveaulos, kein Gag zu unlustig, um ihn nicht unters Volk zu bringen. Selbst wenn der Witz unbelacht zu versanden droht, dann rettet der Tusch die Pointe vorm schnellen Tod: TÄDÄÄ &#8211; TÄDÄÄ &#8211; TÄDÄÄ!!!
Leider ist die Karnevalszeit ja jetzt vorbei, der Nubbel ist längst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Karnevalszeit ist kein Kalauer zu flach, keine Zote zu niveaulos, kein Gag zu unlustig, um ihn nicht unters Volk zu bringen. Selbst wenn der Witz unbelacht zu versanden droht, dann rettet der Tusch die Pointe vorm schnellen Tod: TÄDÄÄ &#8211; TÄDÄÄ &#8211; TÄDÄÄ!!!</p>
<p>Leider ist die Karnevalszeit ja jetzt vorbei, der Nubbel ist längst zu Asche zerfallen, die durch alkoholisierte One-Night-Stands zerrütteten Beziehungen sind wieder gekittet (oder gänzlich aufgelöst), und die Fastenzeit bestimmt seit einigen Tagen den Speiseplan. Trotzdem gibt es unter uns noch Menschen, die sich auch nach den jecken Tagen dem Frohsinn verschrieben und es sich zur Aufgabe gemacht haben, unser Zwerchfell zu kitzeln.</p>
<p>Michael Meier, Ex-Manager des 1. FC Köln, ist so ein Jeck, der es nicht lassen kann und uns immer wieder zum Lachen bringt. Meier, der neben Ex-Trainer Zvonimir Soldo mit Eifer daran arbeitete, den Verein in die Zweite Liga zu bringen, spricht heute in der <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/koeln/2011/03/13/michael-meier/ex-manager-feiert-sich-fuer-koeln-erfolge.html" target="_blank">Bild am Sonntag</a> über die erfreuliche Trendwende am Rhein, die unter anderem dadurch stattfinden konnte, weil er selbst nach viel zu langem Zögern der Vereinsspitze seinen Hut nehmen musste.</p>
<p>Und was sagt der alte Jeck?</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass die Mannschaft jetzt fleißig Punkte sammelt, ist eine Bestätigung für alle, die das Team zusammengestellt haben. Also ist es auch eine Bestätigung meiner Arbeit. Vor einer objektiven Bewertung meiner Arbeit für den 1. FC Köln brauche ich mich nicht zu fürchten.&#8221; (<a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/koeln/2011/03/13/michael-meier/ex-manager-feiert-sich-fuer-koeln-erfolge.html" target="_blank">Bild am Sonntag</a>)</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ca9GuwuOVZc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/v/ca9GuwuOVZc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2011/03/mensch-meier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

