<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>StadionWurst - Das Fussball Blog &#187; DFB</title>
	<atom:link href="http://www.stadion-wurst.com/tag/dfb/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stadion-wurst.com</link>
	<description>Das Fussball Blog - Ein etwas anderer Blick auf Bundesliga, internationalen Fußball und die Geschichten rund um den Rasensport.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Aug 2010 20:34:19 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<image>
<link>http://www.stadion-wurst.com</link>
<url>http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/mbp-favicon/favicon.ico</url>
<title>StadionWurst - Das Fussball Blog</title>
</image>
		<item>
		<title>Ein Sommer mit Sammer?</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2010/02/ein-sommer-mit-sammer/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2010/02/ein-sommer-mit-sammer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 15:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Jogi Löw]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Bierhoff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=506</guid>
		<description><![CDATA[11. Juli 2010, Johannesburg
Die deutsche Nationalmannschaft wird zum Weltmeister gekürt, der Mannschaftskapitän Michael Ballack reckt den Pokal in die Höhe, Angela Merkel ballt ihre kleinen Fäustchen und streckt Silvio Berlusconi frech die Zunge raus, und Joachim Löw freut sich wie ein Schneekönig – allerdings nicht im Stadion, nicht in Südafrika, sondern daheim auf dem Sofa, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>11. Juli 2010, Johannesburg</strong></p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.photocase.com"><img class="size-full wp-image-515" title="Glotzfussball" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2010/02/Glotzfussball_TimToppik_pc_web1.jpg" alt="© TimToppik" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© TimToppik</p></div>
<p>Die deutsche Nationalmannschaft wird zum Weltmeister gekürt, der Mannschaftskapitän Michael Ballack reckt den Pokal in die Höhe, Angela Merkel ballt ihre kleinen Fäustchen und streckt Silvio Berlusconi frech die Zunge raus, und Joachim Löw freut sich wie ein Schneekönig – allerdings nicht im Stadion, nicht in Südafrika, sondern daheim auf dem Sofa, mit Bier und Würstchen vor dem eigenen Fernseher.</p>
<p>Bis vor zwei Tagen schien dieses Alptraumszenario noch bar jeglicher Realität – doch heute sind wir klüger. Der DFB hat die Vertragsverhandlungen mit Oliver Bierhoff, Joachim Löw und dem gesamten Trainerstab abgebrochen und bis auf die Zeit nach dem WM-Turnier vertagt. Ausschlaggebend waren laut <a href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E6242D4C22CFE4969BE0A746C969B6D9B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Presseberichten</a> zu hohe Bonusforderungen von Manager und Trainerteam sowie eine unverhältnismäßige Ausweitung der Entscheidungskompetenzen. So wollte sich Löw, des ewigen Kompetenzgerangels mit Matthias Sammer um die Verantwortlichkeiten für die U21 müde, die Entscheidungshoheit des Bundestrainers in diesem Bereich schriftlich zusichern lassen. Bierhoff hingegen forderte ein Vetorecht bei der zukünftigen Ernennung eines neuen Bundestrainers. Der DFB sah beides jedoch kritisch bis ablehnend.<span id="more-506"></span></p>
<p>Soweit alles kein Problem, schließlich kann man am Verhandlungstisch unterschiedlicher Meinung sein und sich auch ausladend darüber streiten – sonst säße man ja gemeinsam beim gemütlichen Bier in einer Kneipe. Brisant wird die brüske Absage des DFBs an Löw, Bierhoff und Co jedoch erst dadurch, dass den verantwortlichen Entscheidungsträgern um Theo Zwanziger die Forderungen ihrer Angestellten längst bekannt waren, ohne, dass dazu von Verbandsseite Stellung bezogen worden wäre.<br />
Erst seit wenigen Tagen haben die Verhandlungen eine – leider falsch gerichtete – Dynamik entwickelt. Erst konnte sich die Öffentlichkeit über die eben erwähnten Details in der <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/nationalmannschaft/2010/02/04/dfb-machtkampf/jetzt-geht-es-um-geld.html" target="_blank">BILD</a>-Zeitung informieren (und ich glaube nicht, dass Bierhoff oder Löw ihre eigenen Forderungen heimlich lanciert haben), dann eröffnete der DFB ein Gegenangebot mit einer 48-Stunden-Frist für die Unterzeichnung des Vertrages. Diplomatisches Verhandlungsgeschick sieht anders aus.</p>
<p>Wie man heute aus der <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/sport/95/502330/text/?page=2#readcomment" target="_blank">SZ </a>erfährt, endet damit das Arbeitspapier von Jogi Löw am 30. Juni 2010 – noch vor Austragung des WM-Viertelfinales. Werden wir also erstmals in der deutschen Fußballgeschichte die Ablösung eines Bundestrainers während eines Turniers erleben? Fakt ist, dass das Vertrauen zwischen DFB und Betreuerstab massiv in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Zwar würde ich nicht so weit gehen und von einer Demontage Löws durch den Verband sprechen, aber die Position des Trainers im Machtgefüge der Verbandsstrukturen ist mit Sicherheit geschwächt, die Autorität beschädigt.</p>
<p>Das WM-Turnier erhält durch die Machtspielchen beider Seiten noch mal eine völlig andere Dimension – so widersinnig der Gedanke erscheint, aber ein frühes Ausscheiden käme dem DFB sehr zupass. Der Vertrag des Trainers würde ohne fremdes Zutun auslaufen, und eine Abfindung bliebe den DFB-Kassen erspart. Gleichzeitig erschienen Zwanziger und Co als weise Propheten, deren frühe Zweifel nun bittere Realität geworden sei. Die Inthronisierung von Matthias Sammer wäre dann wohl nur noch eine kleine Formalität.</p>
<p>Auf der anderen Seite können sich Bundestrainer Löw, Teammanager Bierhoff und der Rest des Trainerteams durch ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM eine nahezu perfekte Verhandlungsposition erarbeiten. Man stelle sich vor, Deutschland gewänne den Pokal und drei Wochen später würde der DFB die Trennung von Löw und Co. verkünden. Ein Aufschrei der Empörung ginge durchs ganze Land! Oder doch nicht?</p>
<div id="attachment_510" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.photocase.com"><img class="size-full wp-image-510 " title="Paragraphenreiter" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2010/02/Blackfish_Paragraphenreiter1.gif" alt="© Blackfish" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Blackfish</p></div>
<p>Bei der Lektüre der Presseartikel ist mir die große Menge negativer Gastkommentare aufgefallen, die Löws Arbeit kritisieren und ablehnen. Man gewinnt fast den Eindruck, er hätte mehr Widersacher denn Befürworter (exemplarisch dazu in der <a href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E1476E3A1096D41498DFB8254C0C6EC56~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E340546.html" target="_blank">FAZ</a>). Mich hat dieses Stimmungsbild sehr überrascht, bin ich doch seit Jahren begeistert von Löws Leistungen und kenne in meinem näheren fußballaffinen Umfeld kaum jemanden, der sich zu den Kritikern des Bundestrainers zählt.</p>
<p>Häufig spiegelten die Kommentare eine Unzufriedenheit mit den bislang von der Nationalelf erzielten Ergebnissen wieder. Da bleibt mir nur ein verständnisloses Kopfschütteln: Wer die Bilanz von einem dritten Platz bei der WM (als Co-Trainer), einem 2. Platz bei der EM und zwei ungefährdeten Erfolgen bei EM- und WM-Qualifikationen nicht wertschätzen kann, der übersteigert die Qualität des deutschen Nationalmannschaftskaders maßlos. Löws Arbeit ist es zu verdanken, dass die Mannschaft verjüngt wurde und sich gleichzeitig wieder auf höchster Ebene des Weltfußballs etablieren konnte. Zwar schöpft der deutsche Fußball inzwischen wieder aus einem beachtlich gefüllten Pool talentierter Spieler, aber auch im aktuell gut besetzten Kader gibt es kaum einen Spieler, der ein Match aufgrund seiner individuellen Klasse alleine entscheiden kann. Das sieht in Spanien oder in Frankreich schon ganz anders aus, von Brasilien und Argentinien ganz zu schweigen. Deswegen kann die deutsche Elf nur mit einem klaren System, mit klaren Zuordnungen, sauberem taktischen Verhalten und absoluter Fitness den führenden Fußballnationen Paroli bieten. Eben nur durch Betonung jener Faktoren, für die ein Trainer so entscheidend ist.</p>
<p>Man darf gespannt sein, ob sich der Zwist in der Führungsetage des DFBs und der Nationalelf zum Kleinkrieg auswächst. Was passiert beispielsweise, wenn Argentinien in der Vorbereitung 4:1 gegen uns gewinnt? Ich erinnere nur an das äquivalente Debakel gegen Italien im Frühjahr 2006, bei dem Jürgen Klinsmann nur um Haaresbreite an einer vorzeitigen Demission vorbeigeschrammt ist. Wie verhalten sich Löw und Bierhoff? Schließlich müsste der Trainer sein Arbeitspapier wenigstens um zwei Wochen verlängern, um bis zum Ende der WM in der Verantwortung zu stehen. Oder droht dem DFB gar ein peinlicher Eklat auf großer internationaler Bühne?</p>
<p>Die Agentur für Arbeit in Freiburg kann jedenfalls ab Mitte März mit erhöhtem Andrang rechnen – da man sich mindestens drei Monate vor Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages bei der Agentur melden muss, sind die Aussichten auf ein persönliches Autogramm des Bundestrainers gar nicht so schlecht. Die Chance sollte man nutzen – wer weiß, wie lange es den „Bundes-Jogi“ noch gibt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2010/02/ein-sommer-mit-sammer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fußball Historie I: Der Tschammerpokal</title>
		<link>http://www.stadion-wurst.com/2009/12/fusball-historie-i-der-tschammerpokal/</link>
		<comments>http://www.stadion-wurst.com/2009/12/fusball-historie-i-der-tschammerpokal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juenter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wurstsalat]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[DFB Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadion-wurst.com/?p=360</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor 74 Jahren fand das erste Fußball-Pokalfinale in Deutschland statt. Hans von Tschammer und Osten führte 1935, nach Vorbild des englischen Pokalwettbewerbs, den von ihm begründeten und gestifteten Tschammerpokal ein. Am 8. Dezember 1935 besiegte der 1. FC Nürnberg Schalke 04 im Düsseldorfer Rheinstadion mit 2:0.
Über 4000 Vereine nahmen an der ersten Austragung teil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_361" class="wp-caption alignleft" style="width: 106px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:FCN_Fahne_6_zugeschnitten.jpg"><img class="size-medium wp-image-361" title="pokalsieger" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2009/12/pokalsieger-119x300.jpg" alt="pokalsieger" width="96" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Jarlhelm</p></div>
<p>Heute vor 74 Jahren fand das erste Fußball-Pokalfinale in Deutschland statt. Hans von Tschammer und Osten führte 1935, nach Vorbild des englischen Pokalwettbewerbs, den von ihm begründeten und gestifteten Tschammerpokal ein. Am 8. Dezember 1935 besiegte der 1. FC Nürnberg Schalke 04 im Düsseldorfer Rheinstadion mit 2:0.</p>
<p>Über 4000 Vereine nahmen an der ersten Austragung teil. Zunächst trugen über 2000 Mannschaften aus der Kreisliga ihre Spiele aus, um später in der Hautrunde auf die Mannschaften aus den höheren Ligen zu treffen. 1941 gelang es dem Dresdner SC als erste Mannschaft, ihren Titel zu verteidigen. Letzter Sieger des Tschammerpokals war Vienna Wien, das sich im Finale 1943 gegen den Luftwaffen-Sport-Verein Hamburg mit 3:2 n.V. durchsetzte.</p>
<p>Nach Beendigung des 2. Weltkriegs wurde das auf der Trophäe angebrachte Hakenkreuz durch eine Plakette mit dem DFB-Logo ersetzt. Der Pokal wurde von 1953, dem Jahr der Einführung des DFB-Vereinspokals, bis 1964 weiter genutz, bis schließlich Wilhelm Nagel 1964 den Auftrag zur Gestaltung einer neuen Trophäe erhielt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadion-wurst.com/2009/12/fusball-historie-i-der-tschammerpokal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
