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	<title>StadionWurst - Das Fussball Blog &#187; Playoff</title>
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	<description>Das Fussball Blog - Ein etwas anderer Blick auf Bundesliga, internationalen Fußball und die Geschichten rund um den Rasensport.</description>
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<title>StadionWurst - Das Fussball Blog</title>
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		<title>&#8220;Kumm loss mer fiere, nit lamentiere…&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hennes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschländer]]></category>
		<category><![CDATA[1. Bundesliga]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorschau auf den 13. Spieltag, 1. Bundesliga
Die Moral einer Fußballmannschaft wird in der Regel immer dann beschworen, wenn sie ein Spiel trotz zwischenzeitlichen Rückstands noch gewinnen konnte. „Heute hat man gesehen, dass die Moral in der Truppe stimmt.“
Auch bei einem Unentschieden beklatschen alle die tolle Mannschaftsmoral, aber nur, wenn im Spiel ein Rückstand von mindestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorschau auf den 13. Spieltag, 1. Bundesliga</strong></p>
<div id="attachment_175" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.photocase.com"><img class="size-full wp-image-175" title="Euphorie" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2009/11/Euphorie_redcus_web.jpg" alt="© redcus" width="150" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">© redcus</p></div>
<p>Die Moral einer Fußballmannschaft wird in der Regel immer dann beschworen, wenn sie ein Spiel trotz zwischenzeitlichen Rückstands noch gewinnen konnte. „Heute hat man gesehen, dass die Moral in der Truppe stimmt.“</p>
<p>Auch bei einem Unentschieden beklatschen alle die tolle Mannschaftsmoral, aber nur, wenn im Spiel ein Rückstand von mindestens zwei Toren wettgemacht werden konnte. Das ist die Grundvoraussetzung für das Moralsternchen. Das Aufholen eines Eintorerückstandes wird scheinbar auch einer zerstrittenen Mannschaft aus elf Egoisten jederzeit zugetraut. Aber wenn man bereits 0:2, 0:3 oder 1:4 zurücklag und trotzdem das Unentschieden schafft, dann „ist die Mannschaft intakt und hat tolle Moral bewiesen.“</p>
<p>Aber was haben wir uns unter dieser Moral vorzustellen? Lässt sie sich messen? Wie entsteht sie? Und warum hat sie bei einem eben beschriebenen 2:2-Unentschieden ihre Finger mit im Spiel, aber nicht bei einem überzeugenden 4:1-Sieg? Dann wird zwar die spielerische Klasse des Siegerteams gelobt, die taktische Disziplin hervorgehoben oder die technisch starken Einzelkönner bejubelt, aber die Moral hebt nur unschuldig die Hände: „Damit habe ich nix zu tun!“ <span id="more-171"></span></p>
<p>Siege sind gut für die Moral, heißt es immer wieder, Niederlagen hingegen schlecht. Interessant ist darüber hinaus, dass auch ein Unentschieden der Moral zuträglich sein kann. Denn genau jenes 2:2, das sich die Mannschaft nach dem Rückstand erkämpft hat, ist nicht nur der tollen Moral geschuldet, sondern gleichzeitig auch noch toll für die Moral selbst. Modallogiker würden jetzt zwar die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber die findet man ja eher selten auf Fußballplätzen. Bleibt demnach festzuhalten, dass Siege ganz wunderbar mit der Moral harmonieren, sie entstehen aus ihr und füttern sie gleichzeitig, alles ganz toll.</p>
<p>Man erkennt natürlich gleich das Dilemma für Mannschaften, die im Tabellenkeller stehen und dort mitunter Wochen auf den nächsten Sieg warten müssen. Mannschaften wie der 1.FC Köln, der zwar am letzten Spieltag gegen Hertha BSC Berlin gewinnen konnte, aber leider mit 1:0 und demnach im Spiel nicht zurücklag, weswegen in der Nachberichterstattung auch eher von „Dusel“ und „Glück“ als von der guten Moral die Rede war.</p>
<p>Da zudem Siegesserien nur noch aus der Zeit des Zweitligaaufenthalts bekannt sind, ist man beim FC über jedes positive Ereignis glücklich, das die Moral ein bisschen aufpeppeln könnte. Da trifft es sich doch gut, dass die kölsche Slowenen Milivoje Novakovic und Miso Brecko am Mittwoch mit ihrem Nationalteam überraschend Russland in den WM-Qualifikationsplayoffs schlagen konnten. Damit fährt Slowenien zum ersten Mal zu einer Fußballweltmeisterschaft und ist neben Neuseeland und Nordkorea der bunteste Farbtupfer im Teilnehmerfeld. Noch besser trifft es sich, dass der Gegner von Köln, die TSG Hoffenheim, zwei Spieler aus Bosnien-Herzegowina in seinen Reihen hat. Sahilovic und Ibisevic verpassten nämlich am Mittwoch eine ähnliche Überraschung und verloren trotz passabler Feldüberlegenheit gegen Portugal. Die WM werden beide nur auf dem heimischen Sofa erleben.</p>
<p>Die Moralwaage sollte also ein deutliches Übergewicht auf Kölner Seite anzeigen. Doch den Vereinsverantwortlichen des FC scheint so viel gute Stimmung im Team unheimlich. Nach Staatsempfang in Ljubljana und Riesenfete in der Hauptstadt wäre das slowenische Duo Novakovic/Brecko gerne erst am Freitag nach Köln zurückgereist &#8211; mit leichtem Kater zwar, dafür aber mit blendender Laune und toller Moral im Gepäck. Der Verein ließ die beiden Kicker jedoch schon am Donnerstagabend per Charterflug in Slowenien einsammeln und sie unter Protest ins Rheinland fliegen.</p>
<p>Die gute Laune war im Arsch, die Moral schnell verschwunden. Stattdessen sind die Spieler jetzt mächtig sauer auf den Verein und Trainer Soldo auf die Spieler. Fehlt nur noch, dass auch die Fans am Samstag sauer sind, was allerdings wenig verwunderlich wäre. Denn als Rheinländer und damit quasi als Erfinder von Feten, Feiern und guter Laune hat man für Spaßverderber nichts übrig. Abschließend bleibt also nur die Empfehlung: Bloß nicht in Rückstand geraten!</p>
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		<title>WM-Quali Playoffs Teil 1 &#8211; Not gegen Elend</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 07:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juenter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chorizo, Mortadella, Krakauer & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Playoff]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>
		<category><![CDATA[WM-Qualifikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war der 26. Juni 2006, Deutschland war der Freund der Welt, und die Brauereien verzeichneten Rekordumsätze. Alles war warm, fröhlich und bunt &#8211; doch dann zeigte sich die häßlich-graue Fratze des Sports &#8211; die Schweiz spielte gegen die Ukraine!
Viele werden dieses Spiel noch in lebloser Erinnerung haben &#8211; Not gegen Elend, quälende 120 Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_114" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.flickr.com/photos/isakaronsson/2118102579/"><img class="size-thumbnail wp-image-114" title="fifa wm" src="http://stadion-wurst.bplaced.net/wp-content/uploads/2009/11/fifa-wm-150x150.jpg" alt="by IsakAronson" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">by IsakAronson</p></div>
<p>Es war der 26. Juni 2006, Deutschland war der Freund der Welt, und die Brauereien verzeichneten Rekordumsätze. Alles war warm, fröhlich und bunt &#8211; doch dann zeigte sich die häßlich-graue Fratze des Sports &#8211; die Schweiz spielte gegen die Ukraine!</p>
<p>Viele werden dieses Spiel noch in lebloser Erinnerung haben &#8211; Not gegen Elend, quälende 120 Minuten und ein Elfmeterschießen, das in die Annalen der WM-Geschichte eingegangen ist.</p>
<p>Als gestern Griechenland auf die Ukraine traf, hat wohl kaum ein Zuschauer ein Offensivfeuerwerk erwartet, aber als ich mich bereits nach 10 Minuten an oben beschriebenen Schicksalstag der letzten WM erinnert fühlte, schwante mir bereits nichts Gutes.<span id="more-74"></span></p>
<p>Fehlpässe, Abschlussschwäche &#8211; auch trotz des vermeintlichen Abseitstores von Theofanis Gekas &#8211; und unerträgliche Langeweile. Selten gab es ein gerechteres 0:0. Der Einzige, der dem Spiel noch etwas Positives abgewinnen konnte, war der Trainer der Griechen, Otto Rehagel, der nach dem heiß ersehnten Abpfiff sagte, dass er mit dem Ergebiss zufrieden sei, da er nach kurzer Zeit gemerkt habe, dass seine Jungs am heutigen Abend wohl kein Tor mehr erzielen würden. Na dann, Glückwunsch zu so viel prophetischem Talent, Herr Rehagel &#8211; einfacher wird es am Mittwoch in der Ukraine wohl auch nicht werden, einen Treffer zu landen.</p>
<p>Zur griechisch-ukrainischen Ehrenrettung muss jedoch auch klar gestellt werden, dass sich die übrigen Mannschaften ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert haben.</p>
<p>Rußland, obwohl deutlich überlegen, kassiert in den letzten Minuten des Spiels noch das unangenehme Auswärtstor der Slowaken zum 2:1 Endstand. Frankreich tut sich &#8211; fast erwartungsgemäß &#8211; sehr schwer gegen engagierte Iren und siegt auswärts durch einen abgefälschten Schuß von Nicolas Anelka mit 1:0. Portugal siegt ebenfalls glücklich mit 1:0 gegen die bosnisch-herzegowinische Auswahl, die es schaffte, dreimal das Aluminium des portugiesischen Tores zu treffen.</p>
<p>Obwohl die Hinspiele eher eine dröge und torarme Veranstaltung waren, verspricht der Mittwoch mehr Spannung, da keine Mannschaft einen deutlichen Sieg landen konnte und somit noch alles möglich ist. Wir freuen uns drauf!</p>
<p>Ach ja, fast vergessen und der Vollständigkeit halber hier mal nachgetragen &#8211; weiterhin qualifizierten sich an diesem Wochenende Neuseeland (1:0 gegen Bahrain), Nigeria und Kamerun für die WM in Südafrika &#8211; Glückwunsch!</p>
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